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Huhu!

Hi Fans! Boah, im Moment komme ich echt nich dazu, was ins Blog zu schreiben!! Es ist echt graade tootal viel bei mir und nächste Woche kommen nochmal drei Klausuren dazu!!! Kommt man ja nichmal mehr dazu, USFO zu gucken. Aber Annika hat erzählt, dass der süße Christian schon rausgeflogen is, also isses nich soo schlimm. Obwohl doch, doof. Also für ihn jetzt, mein ich.

Annika hat aber gesagt, da können wir überhaupt nix gegen machen. Die alten Säcke, die das Geld haben, rufen ständig für die ollen Zicken-Mädels an. Hat sie bei Twitter gelesen, sagt sie.

So, jetzt muss ich mich aber wieder an Erde setzen. Und wenn ich damit durch bin, schreibe ich wieder mehr, versprochen. Denn neulich is mir was voll süüüßes passiert!!!1!

Machts ersmal gut. Tschüssi!

P.S.: Die Sache mit Ron war übrigens nicht so ernst. Der wollte mich nur verarschen :-P

De Storm – beatboxing Remixer

Gestern stieß ich bei Sixtus auf eine neue Version von Lawrence Lessigs TED-Vortrag. Wir erinnern uns: Er sah im Internet eine neue “Read/Write”-Kultur, in der der Öffentlichkeit mittels Remixens die Möglichkeit gegeben wird, als Kulturschaffende teilzuhaben. Mittlerweile ist der verlinkte Vortrag zweieinhalb Jahre alt.

Und ausgerechnet gestern, kurz nach dieser Gelegenheit, habe ich ein weiteres, perfektes Beispiel für das gefunden, was Lessig meint. Nämlich eine Adaption des Songs “Tik Tok” der Sängerin “Ke$ha”, interpretiert von dem Beatboxer “De Storm“. Und er erkennt darin auch eine Nähe zu Lady Gagas “Bad Romance”.

Über die beiden Originale kann ich ja nur lachen. Aber das hier, das hat was.

Das Krümelmonster lernt Computer kennen


direkt

Ist das nicht herrlich?

“Press that button, and then you shout: Cookies, come to papa…”

Oscars ohne mich

Für jemanden, der sich eigentlich als Filmfreund bezeichnen würde, ist die diesjährige Oscarverleihung kaum von Belang gewesen. Dafür hatte ich außerdem zuwenige der dort behandelten Filme gesehen. Das muss wieder besser werden. Immerhin habe ich mich für Christoph Waltz gefreut. Ihn mochte ich bereits seit “Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“, und in “Inglorious Basterds” war er einfach überragend.

Das hätte aber alleine nicht genügt, um eine Veranstaltung wie die Verleihung der “Academy Awards” ohne große Fragezeichen zu überstehen. Aber wie man so liest, gab es auch nicht allzu viel zu verpassen. Heute morgen war ich dann ausgeschlafen.

Und außerdem blieb mir die entsetzliche Berichterstattung vom roten Teppich erspart. Wenn Steven Gätjen danach schielt, was die Damen wieder tragen, das kann einem Menschen mit Testosteron schnell schon an den Synapsen sägen.

We are the people of the internet

direkt [via n|tropie-suppe]

Unmögliche Gitarrenmusik: Mozarts “Hochzeit des Figaro”

vom MysteryGuitarMan [via]

Layout-Facepalm

Oh, mein Gott. Es gibt so Momente, bei denen man wirklich von seiner eigenen Doofheit erschlagen wird. Und davon muss ich Euch jetzt mal erzählen. Dabei geht es um nix groß lebenswichtiges, eher um Meta-Layout-Gedöns für dieses Blog. Alle daran Uninteressierten können also wieder wegschalten.

Kurz: Ich stehe ja ungeheuer auf Schlichtheit im Design. Daher hatte ich mir aus den vielen Wordpress-Designs auch dieses hier ausgewählt. Es nennt sich “Veryplaintxt” und ist von Scott Allen Wallick. Ein paar Änderungen hatte ich im Nachhinein allerdings daran vorgenommen, z.B. einige Elemente rechts eingerückt, Kursivschrift so gut es ging abgestellt, ebenso die Schriftarten alle auf Times eingenordet, so gut es ging.

Ich schreibe ganz bewusst “so gut es ging”, denn so schön schlicht das Design auch ist: So eine Kraut-und-Rüben-CSS hatte ich vorher noch nie gesehen. Unübersichtlich galore, so dass mir beinahe die Haare dabei ausfielen. Wer mal reingucken will, bitte, hier ist eine Kopie von der ursprünglichen CSS-Datei.

Das Gespräch mit ben_ neulich hatte mich wieder einmal daran erinnert, dass ich seit ewig und drei Tagen etwas für die bessere Lesbarkeit dieses Blogs tun wollte und hatte mich heute mal schlauer bezüglich dieses Themes gemacht. Und dabei hatte ich festgestellt, dass die merkwürdige, ungewohnte Struktur dieser CSS einen Grund hat.

Und, oh Leute, ich wage es kaum, es auszusprechen bzw. zu schreiben. Bisher von mir nämlich unbemerkt, gibt es zu diesem Veryplaintxt-Layout einen Extra-Menupunkt im Backend unter “Design”. Bei allen anderen Layouts, die ich bisher gesehen hatte, war das nicht der Fall, daher konnte ich das gut übersehen haben. Und was habe ich mir in den A* gebissen, als ich sah, was ich dann im Weiteren alles einstellen konnte. Das Klatschen meiner flachen Hand auf meine Stirn war bestimmt noch in der Parallelstraße hörbar. Oder, wie es neuerdings so schön heißt: Facepalm.

Shit. Themes mit “Optionen”. Damit rechnet doch keiner. Was mich das wieder an Lebenszeit gekostet hat.
Egal. Dadurch bin ich jetzt mal wieder etwas schlauer geworden. Und alle Leser bekommen hier keinen Knick in der Pupille mehr.

Weiter im Text.

Babes, please come back! Hurry!

Offenbar ist die Romantik doch noch nicht so ganz ausgestorben. Frage an das holde Geschlecht: Würdet Ihr ihn zurücknehmen?

[via Carsten]

Paranoia als Tugend

Hamstern liegt ja nicht nur uns Deutschen im Blut, sondern anscheinend allen Bewohnern Europas. Das seit Generationen eingehämmerte „Wir hatten ja nix“ sensibilisierte die kontinentalen Massen für den Mangel, auch später noch, als keiner mehr vorhanden war. Selbst dann, wenn es gar nicht mehr um Essbares ging.

Mittlerweile übernimmt es ja unsere Regierung, uns vor einem eventuellen, künftigen Mangelgefühl zu bewahren und hamstert sogar Daten. Oder besser gesagt: Sie trug es den einzelnen Telefon- und Internet-Service Providern auf, diese zu sammeln. Ich bilde mir derzeit, also nur heute, ein, dass sie das wegen der allgemein herrschenden Google-Hysterie tun und im Extremfall, also dann, wenn die kuhlen Jungs in Palo Alto sagen: „Ätsch, alles unsers!“, dann die Möglichkeit hätten, uns diese Daten wieder zurückzugeben.

Meine ich das ernst? Nein, natürlich nicht. War bloß gerade eine nette Utopie.
Gelegentlich hatte ich nämlich keine Lust mehr, über die Angriffe von Staats wegen auf die Grundrechte zu schreiben. Wenn die vielen, fiesen Gesetze nach dem Prinzip “Steter Tropfen höhlt den Stein!” vorgelegt wurden, dann hatten sie bei mir ihr Ziel beinahe erreicht.

Doch manchmal unterhalte ich mich mit Leuten von Angesicht zu Angesicht. So etwas passiert auch monitorgebräunten Bloggern. Als das heute mal wieder vorkam, also ein echtes Gespräch, hatte ich mich auch wieder einmal laut darüber gewundert, dass das Bundesverfassungsgericht neuerdings so oft einschreiten muss, um Gesetze wieder durch den Reisswolf zu jagen (wenn auch bedingt, wie in diesem Fall).

Doch ich wurde in meine Schranken verwiesen. Das sei nunmal im Sinne des Prinzips der Gewaltenteilung, bekam ich zu hören. Die Regierung wäre noch nie vorab von sich aus verpflichtet gewesen, ihre Gesetze auf Verfassungsmäßigkeit zu prüfen.

Vom Prinzip her ist das ja sogar richtig. Und da wurde mir schlecht in vielfacher Hinsicht, als mir das wieder bewusst wurde.

Bei diesen Worten fiel mir aber auch wieder auf, welchen Stellenwert das Netz für die Demokratie inzwischen gewonnen hat, oder zumindest, welche Qualität von Aufmerksamkeit es erst für Vergehen gegen die Grundrechte ermöglicht. Erst seit wenigen Jahren ist es uns überhaupt möglich, uns umfassend über aktuellen Gesetzesvorhaben zu informieren und wir mögen auf diesen Kommunikationswegen ganz besonders empfindlich dafür geworden sein (35.000 Kläger!).

Wer weiß, was ohne das vorher alles gelaufen ist. Erst seit der Volkszählung 1983 hatte sich das oberste Gericht zwar stets “gegen die unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner Daten” ausgesprochen. Aber schenkt man den Worten von Heribert Prantl Glauben, ist das “nun nicht mehr der Fall”. Denn:

Zum ersten Mal wird vom Karlsruher Gericht die Speicherung von Daten auf Vorrat zu noch unbestimmten Zwecken für zulässig erklärt, ohne dass es einen konkreten Anlass oder gar einen Verdacht geben muss.

Es ist also weiterhin Obacht geboten, mehr denn je. Und wenn die Aufmerksamkeit mal schlapp zu machen droht: Streichhölzer zwischen die Augenlider stecken. Vielleicht ist Paranoia bald kein “Symptom” mehr, sondern eine Tugend.

Niedere Instinkte

Dass Photoshop in der Werbung eingesetzt wird, um den Menschen ein mitunter merkwürdiges Schönheitsideal zu vermitteln, dürfte für die wenigsten Leute noch eine Neuigkeit sein. Dummerweise findet diese breitgestreute und fingierte Bestimmung dessen, was schön ist, immer einige Nachahmer bei denen, die die Werbung dann betrachten: Wenn die mir schließlich sagen, dass das schön ist, muss ich auch so aussehen! Kaufen, Haare färben, an der Nase schnippeln.

Andersherum ist es, wenn eine örtliche Diskothek glaubt, mit solchen Manipulationen niedere Instinkte bei potenziellen Besuchern wecken zu können. Bei Beispielen wie diesem hier lässt das wohl eher Rückschlüsse auf die Vorlieben des Fälschers zu.

(zum Vergrößern anklicken)