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Milchallergo mag kein Magnum

Eine in frühester Jugend bei mir festgestellte leichte Milchallergie führte dazu, dass ich mich diesem Getränk strikt verweigerte und sogar im Laufe der Zeit konkrete Aversionen dagegen entwickelte. So ist mir mittlerweile nicht mehr möglich, ohne Ekelgefühle an das Trinken von Milch zu denken und sogar so weit gediehen, dass ich inzwischen gar nicht mehr weiß, wie das Zeug überhaupt schmeckt. Entscheidend bei der bei mir aufkeimenden Übelkeit ist dabei der visuelle Eindruck: Kaum etwas anderes ist so sehr imstande, meine Magenschleimhäute in Wallung zu bringen wie der weiße Film, der sich bedächtig und nebulös an den Glaswänden abzeichnet, um sich dann an den Lippen der Lechzenden wiederzufinden.
So habe ich gestern erst die Meinung vertreten , dass mir die Vorstellung, eine Frau mit Milchbart zu küssen, Albträume bescheren könnte. Davon bin ich überzeugt. Doch kaum äußerte ich diese Ansicht, ärgerte mich die Mitbloggerin mit folgendem Foto:

Es entstammt wohl einem Magnum-Werbespot von Langnese mit Hinweis auf die fünf Sinne. Bääh. Durch Anblick von so etwas könnte ich die ganze Nacht meine Bettwäsche vollschwitzen. Ich verlange daher einen Boykott sämtlicher Langnese-Produkte als Strafe für ihre Geschmacklosigkeit.
Aber wer würde da schon groß mitmachen? Ekelgefühle bekomm’ ja nur ich und schließlich wirkt dieses Foto eindeutig mehrdeutig und fängt auf noch anderem Wege ein paar Bauern.

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