Der Masterplan

Geschrieben am 6 Juli 2005

Die Freundin meines Bruders fasste ihren Unmut über gewisse Zeitgenossen kürzlich mit einigen prägnanten Worten zusammen:

„Die Mutter der Arschlöcher ist ständig schwanger.“

Ich kann momentan nicht behaupten, ständigen Konfrontationen mit Mitmenschen ausgesetzt zu sein, entsinne mich aber Situationen, in denen mir permanent derlei Charaktere geh-unfreundliche Dinge zwischen die Beine warfen. Da kommt man bisweilen schnell auf unorthodoxe Ideen, möchte den Ethikrat abschaffen und gerne die Möglichkeiten der Abtreibung ausweiten.
“Ist es denn überhaupt nur eine Mutter, sind es nicht vielleicht sogar mehrere? Und wieso murkst die dann eigentlich niemand ab?”
Dummerweise kann man bis heute keine Charakterzüge per Ultraschall erkennen. Bis diese bahnbrechende, aber noch ausstehende Erfindung uns das Zusammenleben versüßen wird, müssen wir einfach ein Gegengewicht schaffen. Es muss einige Mütter von künftigen, lieben Mitmenschen mehr als jetzt geben. Daher mein Vorschlag: Wie wär’s, wenn wir in einem ersten Schritt zunächst diese zeugten?
Aber ich halte mich aus der Umsetzung heraus ;-)

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