Adventskalender, alternativ
Geschrieben am 8 Dezember 2005
Womöglich habe ich bereits einmal an anderer Stelle erzählt, dass mir Weihnachten nicht gefällt. Mich in die Armee der Besinnlichen einzureihen oder mich jedes Jahr erneut vom Tannenbaum foltern zu lassen, all das und der Grad, als wie widerwärtig ich das alles empfinde, nimmt von Mal zu Mal beinahe exponentiell zu.
Folgerichtig ist es, dass ich auch auf so Gedöns wie einen Adventskalender verzichte, während mir in der WG tagtäglich unter die Nase gehalten wird, was Mama und Papa heute wieder schönes für die Tochter eingepackt haben.
Aber dieses Jahr habe ich ein Äquivalent. Kaum stehe ich auf und reibe mir den Schlaf aus den Augen, wackele ich zu meinem Computer, um nachzusehen, was mich denn mal wieder für lästige elektronische Nachrichten erreicht haben mögen.
Doch seit Neuestem sind dort ein paar kleine Muntermacher darunter: Mit ganz erstaunlicher Regelmäßigkeit schreibt mir täglich ein immer wieder anderes Mitglied aus meinem Tutorium eine Mitteilung und macht mir Komplimente. Mal über meine Arbeitsweise, dann wieder über mein Engagement oder einfach nur über den sehr eigenen Schreibstil meiner E-Mails. Heute auch wieder.
Die sind ja süß.
Ich habe nicht vor, diesen Job noch besonders lange hinzulegen, aber dieses Semester bereitet er mir vor allem durch dieses Feedback besonders viel Spaß…

