Variantenreichtum im Songtitel

Geschrieben am 16 Februar 2006

Ich hab’ ja meistens so Phasen, was die Rezeption von Musik angeht. Mal mag ich besonders viel Rockmusik, dann wieder elektronisches. Momentan ist wieder Soul dran. Aber nicht dieser neumodische Krempel, zu dem man sich im Elephant-Club o.ä. unheimlich anschickst, um sich eine Illusion von Luxus zu erlauben, sondern guten alten Northern Soul im Stile der Hitschmiede Motown.

Im Zuge dessen habe ich mir die Compilation “Motown Funkensoul” besorgt, auf der sage und schreibe 266 Titel vertreten sind. Darauf sind aber die Stücke allesamt alphabetisch geordnet, so dass mir präsent wird, wie oft manche Strukturen bei derlei Hits immer wieder in Erscheinung treten.
Besonders lustig die Varianten:
“Let’s do it again” (Staple Singers)
“Let’s get it on” (Marvin Gaye)
“Let’s get started” (The Commodores)
Viel Spielraum bleibt da nicht mehr für Neues.

Hihi, irgendwie vermisse ich ja einen Titel namens “Keep on movin’”, aber das ist wohl eine Techno-Phänomen.
Übrigens: Eine Aufzählung der Stücke, deren Namen mit “Love…” beginnen, würde hier einfach den Rahmen sprengen.

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2 Kommentare bis jetzt
  1. Beverly Februar 17, 2006 19:19

    Was ich leider nicht rauslesen konnte aus der Besprechung von Funkensoul - bist du damit zufrieden, will fragen, würdest du das Ensemble an Songs weiterempfehlen. Ich spiele nämlich mit dem Gedanken … - aber es gibt so vieles Zeuch, dass ich gern Prioritäten setze. ;)

  2. Rouven Februar 18, 2006 18:43

    Ui, es ist natürlich ein grober Querschnitt durch die Soulgeschichte Ende der Sechziger Jahre, und nicht nur Motown-Stars sind darauf vertreten, sondern auch Künstler, die bei Stax, Atlantic usw. Verträge hatten. Eine komplette Liste wäre jedenfalls zuviel des Guten, aber ich meine, es ist ein gelungener Abriss.


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