Auswendiglernen…

Geschrieben am 15 März 2006

…mit frühneuhochdeutscher Grammatik (d.h. egal)

“…es sind uns Dinge außer uns befindliche Gegenstände gegeben, allein von dem, was sie an sich selbst sein mögen, wissen wir nichts, sondern kennen nur ihre Erscheinungen, d.i. ihre Vorstellungen, in dem sie unsere Sinne affizieren,…”

(Immanuel Kant, aus der Vorrede zur Kritik der reinen Vernunft; sog. “kopernikanische Wende”)

Meine Güte. Zehn Anläufe hab’ ich gebraucht, bis ich den Satzteil intus hatte.

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3 Kommentare bis jetzt
  1. birte. März 17, 2006 9:18

    man weiß von den dingen nur das, was sie unseren sinnen mitteilen? so in etwa?

  2. Rouven März 17, 2006 17:40

    Nicht ganz.
    Wenn man sich allein auf die Sinne verließe, besäße man eine ganz andere Vorstellung von den Dingen.
    Hätte Kopernikus nicht dazu noch seinen Verstand eingeschaltet, würde wir heute immer noch glauben, die Sonne dreht sich um die Erde.

  3. Fred März 18, 2006 10:50

    Manchmal hasse ich das ja. Dass sie nicht verständlich schreiben können. Als wäre das eigentliche Moment der Sprache nur das Selbstverständnis, nicht das Verständnis der anderen…

    Ignoranten! ;)


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