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Posted on März 21, 2006
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LeSven hat jetzt bereits Angst und heute lädt mich ein ehemaliger Mitkollegiat zu der Feier seines dreißigsten Geburtstags nach Hille (Kreis Minden-Lübbecke) ein.
Schade, dass ich da vielleicht gar nicht sein kann, denn ich will eventuell nach Leipzig, weil dort ein Freund seinen - ebenfalls - dreißigsten Geburtstag begeht.

Es geht um im Bekanntenkreis, und nicht nur dort. In zwei Wochen bin ich selbst nämlich damit dran und ich ziehe die Flucht der Party vor (wenn ich nur wüsste, wohin).
Ja, ich weiß, es ist nur ein Datum, eine Zahl gibt sich die Ehre.
Aber mit der neuen Null brechen unweigerlich ein paar Nebelschwaden in die Hirn-Hemisphäre, die geklärt werden wollen.

P.S.: Als ich gestern meinem “kleineren” Bruder berichtete, dass ich die neue Element Of Crime ganz toll fände, meinte er nur: “Eher was für die nahe Dreißiger Generation, hehe”.
Ganz schön frech, der Kleine.

Delmenhorst

Posted on März 19, 2006
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Die Texte und die vermittelte Tristesse von Element Of Crime konnte ich schon immer sehr gut leiden. Insbesondere mit kaltgrauen Sonntagen vertragen sich diese ‘deutschsprachigen Chansons’.
Aber erst jetzt habe ich mir einmal das aktuelle Album “Mittelpunkt der Welt” angehört und halte es für absolut phantastisch.
Hm, bis zum Konzert vor Ort sind es nur noch wenige Tage. Ich glaube, ich sollte mich schleunigst nach Karten erkundigen.

Das Album selbst beginnt übrigens schonmal sehr gut *g*:

“Ich bin jetzt immer da, wo du nicht bist
Und das ist immer Delmenhorst
Es ist schön, wenn’s nicht mehr weh tut
Und wo zu sein, wo du nie warst

Hinter Huchting ist ein Graben
Der ist weder breit noch tief
Und dann kommt gleich Getränke Hoffmann
Sag Bescheid, wenn du mich liebst…”
(die ersten Zeilen des ersten Songs “Delmenhorst”)

Und? Wo liegt Euer persönliches Delmenhorst?

(EDIT: F*, 27,80 € für eine Karte. Ja, spinnen die denn?)

Auswendiglernen…

Posted on März 15, 2006
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…mit frühneuhochdeutscher Grammatik (d.h. egal)

“…es sind uns Dinge außer uns befindliche Gegenstände gegeben, allein von dem, was sie an sich selbst sein mögen, wissen wir nichts, sondern kennen nur ihre Erscheinungen, d.i. ihre Vorstellungen, in dem sie unsere Sinne affizieren,…”

(Immanuel Kant, aus der Vorrede zur Kritik der reinen Vernunft; sog. “kopernikanische Wende”)

Meine Güte. Zehn Anläufe hab’ ich gebraucht, bis ich den Satzteil intus hatte.

Lieber Kon- statt Infekt

Posted on März 14, 2006
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Versuch sich mal jemand zu konzentrieren, wenn man sich plötzlich soo fühlt, wie es die Comedians und Satiriker seit Wochen im Zuge der Vogelgrippe für den Menschen prognostizieren.
Wahrscheinlich wird es nichts mit H5N1 zu tun haben, aber mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen (die ZDF-Werbepausen lassen grüßen!) fällt es ziemlich schwer, theoretische Schriften über semiotische Sprachphilosophie zu lesen.
Und es wird auch nicht besser, wenn man das im Bett tut. Ob das wohl ein Zeichen ist?

Den Freise vorbestellen!

Posted on März 13, 2006
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Das Hörbuch “Still trying to write love songs” von Markus Freise, ab 01.04.06 im Handel, ist bereits jetzt unter www.conradverlag.de vorzubestellen.

Genuss

Posted on März 12, 2006
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Die WG-Horror-Erfahrung schlechthin: Sonntags aufzustehen und festzustellen, dass niemand am Vortag daran gedacht hatte, Kaffee einzukaufen.

So erbarmte ich mich, den Drugstore um die Ecke aufzusuchen, und die 4,70 € für ein halbes Pfund auszugeben. Gerne nahm ich die Ausgaben auch auf mich, bin doch ich derjenige in unserer Mitte, der am meisten von diesen schwarzen Wachhaltemittel konsumiert.
Und entgegen sonstiger Gewohnheit perlt nun heiße “Jacob’s Krönung” an meinem Gaumen vorbei und sprengt mir die Geschmacksknospen.
Für einen Studenten, der sonst knausern muss und der ansonsten Marken wie Aldis Markus oder Jibis Hansewappen genießen ‘darf’, ist dieser Stoff durchaus in der Lage, Erinnerungen wachzurufen. Als man noch mit der großen Familie sonntags beieinander hockte und dazu mehr als mächtige Torten in sich schaufelte (”Himmel, ich glaub, ich geh nochmal in’s Café!”).

Nun ja, mit dieser Droge hier wird das Lernen für die donnerstägliche Abschlussklausur um einiges wacher ablaufen.

Wen?! Was?!

Posted on März 10, 2006
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Irritierend mutet es an, wenn manche Leute gelegentlich laut vor sich hinsinnieren und dabei mitunter leicht angestaubte Flüche von sich geben.

Die Mitbewohnerin K. zum Beispiel fordert mich zur Zeit mindestens zehnmal am Tag imperativisch auf, eine gewisse “Waldfee” zu f*en.

Also, ich kenne doch keine Waldfee. Ihr etwa?
Und selbst, wenn…

“Isch libbe disch”

Posted on März 8, 2006
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Herrschaften, ich präsentiere Euch bereits im März den musikalischen Höhepunkt dieses Jahres. Bewundert mit mir durch Anklicken das audiovisuelle Meisterwerk dieser drei Jungs:

via n|tropie

Und wer nach diesem Genuss noch nicht genug hat, darf sich gerne anhören, was der Herr Bruder in einer halben Stunde zusammengeremixt hat.

Es nimmt Überhand

Posted on März 8, 2006
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Als mir gestern Abend die D. stolz ihre neue Wohnung präsentierte und wir im Anschluss daran in der Küche über dem Rotwein saßen, klagte sie mir ihre Leiden die Familie und die Beziehungen betreffend, entschuldigte sich aber später bei mir dafür, mich mit derlei zu belasten.

Doch ich konnte sie beruhigen, war ich es doch in letzter Zeit gewohnt, ein offenes Ohr für Nöte zu haben, sollten diese den Drang verspüren, nach außen zu brechen.

Interessant - oder besser gesagt: Erschreckend - fand ich dann allerdings, dass mir auch hier wieder ein Beispiel geboten wurde für das Schema, in dem sich neuerdings mir alle zugetragenen Liebesnöte abzuspielen scheinen:

Sie ist mit Haut und Haaren verliebt, doch er möchte es lieber offen halten.

Oder auf den Punkt gebracht: Er würde sich nur ungerne um den Spaß mit anderen Frauen bringen.
Vorsichtig muss ich nun sein, denn aufgrund der Häufigkeit des von mir subjektiv beobachteten Phänomens scheint sich mir beinahe aus einer Reihe von Zufällen eine Regelmäßigkeit zu ergeben.
Und aus dem Singledasein der Frauen wird - wenn sie sich denn auf der Suche befinden und diese ihre Gedanken stark einnimmt - eine Single-Hölle.

Doch was soll ich dazu dann schon sagen? Einstimmen in das Gemeckere über meine Geschlechtsgenossen? Nein, lieber zuhören, gegebenenfalls dazu sagen, dass ich selbst das nicht gutheiße.

Du wirkst auf mich aber auch so vertrauensvoll, als könnte man gerade dir all das problemlos erzählen.

Tja, irgendetwas muss da ja dran sein. Doch seit den letzten paar Monaten werde ich den Eindruck nicht los, als wenn mich die eigenen Kreationen einholen, zumindest was das Zuhören angeht. Denn mit dem merkwürdigen Verhalten des fiktiven Karstens dort möchte ich lieber nichts zu schaffen haben ;-)

Städte-Slam Bielefeld vs. Hannover

Posted on März 6, 2006
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am Samstag, den 11.03, ab 21 Uhr in der Hammer Mühle

Bevor ich es wieder vergesse, frühzeitig genug darauf hinzuweisen, sei hier gleich zu Beginn Ort und Termin genannt.
Die Bielefelder Slammer Micha-El Göhre, Markus Freise, Mischa Verollét, Eric Pfennig und Marc-Oliver Schuster werden in dieser Rückrunde dann die knapp erlittene Niederlage aus dem Vorjahr wieder wettmachen. Dieses Mal vor hoffentlich genug heimischem Publikum.
Als Gegner aus Hannover treten an: Mirco Buchwitz, Kersten Flenter, Tobias Kunze, propellergrrl und Christian F. Sölter.

Alle kommen. Das ist ein Befehl!

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