So weit kann’s kommen
Geschrieben am 20 April 2006
Jetzt sitz’ ich schon den lieben, langen Tag
im Zimmer, an Ostern, ohne Sonnenlicht.
Die Nerven fast blank und, was ich gar nicht leiden mag:
mein verdammter Rechner bootet nicht!
Da nimmt man sich vor, mal zuhause zu bleiben,
freie Tage zu nutzen, Arbeit voranzutreiben,
wollte mich mal richtig in den Tasten austoben,
doch die olle Mühle schafft’s nicht nach oben.
Beinah’ wird’s zur grusligen Regelmäßigkeit:
Wenn’s dringend ist, ist das Ding nicht bereit.
Wut folgt auf Trauer, dann ein Nebel - wie im Schlummer.
Mann! Das fühlt sich ja fast an wie Liebeskummer!
Wie wird bloß auf die gestrige Mail reagiert?
Dem Weblog wird zwischendurch eifrig Spam zugeführt.
Die betreute Homepage…längst nicht mehr aktuell,
und der Prof will ‘ne Arbeit, und das möglichst schnell.
Und ich weiß jetzt: Da gibt’s einen Gott, der seit jeher gegen mich grollte,
denn VERDAMMT! Da war noch der Text, den ich beim Slam lesen wollte!
All das müsst’ ich bald regeln, doch es will einfach nicht,
dieses microsoftverseuchte Natterngezücht.
Im Zimmer sieht’s aus wie in ‘nem Endzeit-Albtraum,
und nur zu gerne würde ich mal durch die Platinenflut pflügen.
Und wieso heißt dies Kabelgewirr da eigentlich Baum?
Steckte darin wirklich Leben, würd’ ich ihm Schmerzen zufügen.
Ich bin es jetzt leid, meine Geduld ist am Ende.
Wohn’ ich denn hier auf einem Schrottverwertungsgelände?
“Ich will wieder leben!” schreit es aus mir heraus,
und deshalb pack’ ich dich Mistding und werf’ dich jetzt raus.
(gestern geslamt, und obenauf gab es (es war ja noch Zeit übrig) das hier.)


Nochmal mein Beileid. =/ Wenn ihr jetzt noch über Videospiele slamt, komme ich auch mal.
Dafür fühl’ ich mich selbst nicht so ganz kompetent, ich spiele ja höchstens einmal im Halbjahr SimCity 3000 *lol*.
Aber es gibt andere, die das Thema zumindest am Rande ankratzen…
hihi, Bilder in meinem Kopf