Elektra (i) zität

Geschrieben am 3 Juni 2006

Dem aufmerksamen Leser wird kaum entgangen sein, dass sich da vor kurzem was in meinem Leben getan hat, im positiven Sinne.
Um es kurz zu fassen: Ich wurde auf raffinierte und originelle Weise erobert!
Zunächst wollte ich mich darüber hier in der Öffentlichkeit bedeckt halten, schließlich muss ich ja nicht alles, was mich privat angeht, dem voyeuristischen Neigungen der Leserschaft anheim geben bzw. meinen exhibitionitischen nach (ich heiß ja nicht Rilke, oder so). Doch es juckte mich ganz schön in den Fingern, darüber etwas zu bloggen, aber hallo.
Ich posaunte es auch deshalb nicht aus, weil ich zunächst gar nicht wusste, wem ich die Zuneigungsbekundung, die mich per Post erreichte, zu verdanken hatte, und so ging ich einige Tage etwas paranoider als ich es eh’ bereits bin, durch die Gegend.

Aber nun ist das Geheimnis seit etwas mehr als zwei Wochen gelüftet, nicht nur weiß ich, wer sich dahinter verbarg, sondern nach kurzer und intensiver Kennenlernphase kann ich sagen, dass da wieder jemand an meiner Seite anzufinden ist.

Die film- und romanreife Art und Weise, wie mich S. auf sich aufmerksam machte, sei jetzt hier, nachdem alles mehr als gut gegangen ist, präsentiert.

Beinahe ein Monat ist nämlich in’s Land gegangen, da überreichte mir die werte Mitbewohnerin - vom Briefkasten kommend - einen Umschlag:

Und als ich diesen öffnete (”Wer druckt denn bitte mit dem Tintenstrahldrucker auf so teurem Papier?”), flog als erstes Folgendes in meinen Schoß:
Da dachte ich noch, es könnte sich möglicherweise um eine Werbekampagne handeln. Schnell wurde ich aber mittels der beiliegenden “Epistel” eines Besseren belehrt:
…um im Anschluss daran hinsichtlich der Selbstbeschreibung in noch größere Verwirrung gebracht zu werden:
Als ich diese Post erhielt, war ich ganz schön durcheinander, wie Ihr Euch vorstellen könnt, zumal weder mein Bekanntenkreis noch mein Telefonbuch bzw. meine Email-Adressliste eine “S.” aufwies, auf die diese Beschreibung passte. Ich dachte mir aber, so viel Kreativität und Mut (!) mussten belohnt werden und, naja, S. hatte dann auch, wie sich herausstellen sollte, nicht über sich selbst geflunkert.Da sag ich nur abschließend: Lasst die ollen Single-Börsen sein und zeigt etwas mehr Courage. Es funktioniert, hier schreibt ein lebender Beweis ;-)EDIT 08.06., 15:30h: Da Herr Tönsing mich gerade vis-à-vis in der Uni daraufhin befragte: Selbstverständlich kennt Madame S. dieses Blog und war mit dem Vorhaben, ihre Heldentat hier zu schildern, einverstanden.
Aber ein Interview vor Deiner Kamera lassen wir doch lieber sein, Marc ;-)

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7 Kommentare bis jetzt
  1. LeSven Juni 3, 2006 13:31

    Das ist wirklich mal gelungen.
    Ich freu mich für dich!

  2. frau k. Juni 3, 2006 14:31

    das ist wirklich mal orignell..

  3. Jules Juni 3, 2006 15:52

    hey, das klingt toll. alles gute euch beiden!
    liebe grüße
    jules

  4. Desideria Juni 7, 2006 10:50

    Klasse! Glückwunsch!

    Hoffentlich macht das Schule …

  5. Fred Juni 9, 2006 5:04

    Ha, das ist wirklich originell. Ich mag ihre interessante Wortwahl. Mit der Aktion hätte man mich auch ins Theater bekommen :)

    Glückwunsch!

  6. OIK Juni 10, 2006 14:08

    Glückwunsch!

    Vielleicht komme ich ja diesen Winter auch mal wieder nach OWF, dann schau ich sicher mal vorbei :)

  7. OIK Juni 10, 2006 23:38

    s/OWF/OWL/

    OWL sollte es heissen!


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