Spaßrutsche

Posted on Juni 18, 2006
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Wulst

Posted on Juni 18, 2006
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Die Kugeln in unseren Köpfen bzw. Städten

Posted on Juni 18, 2006
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In der Frühe

Posted on Juni 17, 2006
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Im Gegensatz zu einer Stadtbahnfahrt bekommt man im Bus wesentlich mehr vom kommunikativen Geschehen mit. Das scheint mit der Sitzanordnung zusammen zu hängen.

Auf dem Weg nach Bielefeld-Babenhausen stieg morgens ein pubertierender Pulk ein und es gelang ihm, ad hoc die Geräuschkulisse auf ein beinahe unerträgliches Maß anzuheben. Fäkalwörter bereicherten ab nun die Atmosphäre und Rangeleien nötigten uns hinsichtlich unserer eigenen Sicherheit eine höhere Aufmerksamkeit ab. Und den übrigen Passagieren entlockte es Kommentare, die bei solch einer Gelegenheit immer kommen müssen: “Soo waren wir damals aber nicht.

Nein, soo waren wir damals ganz bestimmt nicht gewesen, zumal unter den jungen Menschlein ein Pärchen thematisiert wurde, das ebenfalls händchenhaltenderweise zugegen war.
Einer der kleinen Raufbolde hatte Fragen, die er unter seinesgleichen nicht beantwortet bekam. Er fasste sich ein Herz und ein anderes Register, wandte sich mir zu und fragte:
“Sagen Sie mal, finden Sie das in Ordnung, wenn ein 13jähriger bereits mit seiner 12jährigen Freundin schläft?”

Ich wusste nicht, worüber ich perplexer sein sollte…

Madame sagt’s

Posted on Juni 13, 2006
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“Freundinnen sagen einem schon, wann du Zeit hast und wann nicht ;-).
Ich bin der Chef, [sie] trifft nur die Entscheidungen ;-)”

Ein Mitblogger

Uni-Mündig

Posted on Juni 13, 2006
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Man muss ja immer mit allem rechnen.
Da sitzt man im frisch bezogenen Uni-Büro und will dem Vortrag, der in ein paar Stunden gehalten werden will, den letzten Schliff geben, und dann erwartet einen eine unglaublich langsame Rechner-Möhre mit den ungeliebten MS-Programmen.
Das wäre ja nicht weiter tragisch, aber wenn man blauäugigerweise alle Dokumente bei GMail im OpenOffice .sxw-Format geladen hat, sollte man nicht erwarten, dass das dumme Word so etwas lesen kann.
Und es kommt noch besser: Der (nicht zu erreichende) Support erlaubt mir nicht, dementsprechend lesewillige Programme zu installieren.
Tja, da sitzte da!

Zum Glück ist aber LeSven online, dem man die Dateien mal schnell herüberschicken kann, damit er sie bei sich konvertiert und mir zurücksendet. Glück im Unglück, sag’ ich da nur und spreche ein erneutes Lob auf die Blogosphäre aus.

Aureum Verborum

Posted on Juni 13, 2006
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Si tacuissem, philosophus mansissem.

oder:

“Oh, hätt’ ich doch geschwiegen,
dann wär’ ich Philosoph geblieben.”

Kommilitonin C.

Misanthropie (revisited)

Posted on Juni 11, 2006
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Bevor ich es vergesse, darauf hinzuweisen, sei dies noch schnell hier getan: Bis zum 16.06. gibt es im Theaterlabor am Tor 6 das Molière-Stück “Der Menschenfeind” in einer modernen Inszenierung von Christian Schlüter zu erleben.

Der ca. 300 Jahre alte Stoff, mit dem Molière angeblich ursprünglich die Verhältnisse am französischen Hof kritisieren wollte, hat heute nichts an Aktualität verloren. Hier wird nämlich exemplarisch vorgeführt, in welche persönliche Katastrophe es führen kann, wenn man mit seinen Mitmenschen lediglich “spielt”, Liebe vorgibt, wo keine vorhanden ist, und dieses Handeln nur dem Zwecke gesellschaftlicher Reputation dient.

Fern jeglichen Volksbühnenstils wirken die daraus resultierenden Verstrickungen urkomisch und dem Ensemble gelingt es meisterhaft, die Emotionen der Figuren zum Publikum zu transportieren. Die Schauspieler schaffen es, selbst die Künstlichkeit des Dialogs, der komplett in gereimten Versen gehalten ist, zu durchbrechen. Dies mag auch an den Hinzudichtungen liegen, die eingefügt wurden, um aktuellere Bezüge herstellen zu können.

Letzten Endes stellt sich dann auch heraus, dass der “Menschenfeind” Alceste nicht widerwillig gegenüber seiner Umwelt eingestellt ist, sondern sogar recht gutmütig.

Fazit: Es war für mich das unterhaltsamste Theaterstück (insbesondere die Inszenierung), das ich bislang gesehen habe. Sehr zu empfehlen.

Ruhig Blut, Brauner!

Posted on Juni 9, 2006
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Unten auf der Straße hupen sich die Landsleute jetzt bereits warm und mittlerweile ist es mir kaum möglich, ein Fleckchen ohne Schwarz-Rot-Goldene Farben auszumachen. Der Patriotismus schlägt bei der WM im eigenen Lande ganz besonders hohe Wellen und der Moment wird kommen, in dem ich nachts aus betrunkenen Kehlen die erste Strophe des Deutschlandliedes vernehmen werde.

Wäre es nicht so teuer gewesen, hätte ich mir beinahe gerade eben ein Trikot von Costa Rica gekauft (Trinidad und Tobago gab’s leider nicht), auch auf die Gefahr hin, kräftig was auf’s Maul zu bekommen.

Misanthropie (zeitweilig)

Posted on Juni 8, 2006
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Bald ist es wieder soweit und “König” Fußball regiert das Land, und wenn er nicht gerade dabei ist, unsere Freiheiten immens einzuschränken, lässt er kaum Platz für andere kulturelle Interessen oder beeinträchtigt diese stark.

So wird z.B. der Slam wegen eines Deutschland-Spiels auf Donnerstag, den 15.06., verlegt.

Wer’s wie ich hält, den interessiert das Brimborium um den Ball nur peripher und geht trotz des Auftakt-Gekickes am 09.06. anderweitig flüchten. Mich zieht’s in’s Theater, bezeichnenderweise in den “Menschenfeind”.

P.S.: Kleines Quiz am Rande. Wer weiß, von wem das folgende Zitat ist? Es gibt ‘nen Lutscher.

Handtaschenräuber, Handtaschenräuber,
überall, überall Handtaschenräuber!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz,
Hubschraubereinsatz.

« go backkeep looking »

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