Ooohhhh, wie süüüüüß!

Geschrieben am 11 Juli 2006

-”Willst du jetzt etwa so einen haben?”
-”Nur, wenn er’s Maul hält!”

Derlei Kommentare muss man erwarten, wenn man sich den Film “Die Reise der Pinguine” antut. Der Glaube, es könne sich um einen interessanten Dokumentarfilm handeln, wird bald zerstört, sobald den Tieren menschliche Stimmen im Stile “Mein Schweinchen namens Babe” o.ä. unterlegt werden, ein ätherischer Soundtrack eingeblendet wird, der an ruhigere Produktionen von Björk erinnert, und dauernd, aber wirklich andauernd darauf gepocht wird, dass es sich bei dieser Art um romantische Beziehungen handelt.

Dabei kann man ja wohl annehmen, dass deren Alltag kein Zuckerschlecken ist. Offensichtlich ganz im Gegenteil. Und sie auch nicht darüber nachdenken, was sie tun.
Das filmische Resultat ist jedenfalls u-n-e-r-t-r-ä-g-l-i-c-h kitschig (schöne Bilder hin oder her), die Internetseite um ein Vielfaches informativer.

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4 Kommentare bis jetzt
  1. Rezepte Juli 11, 2006 22:05

    also ich finde pinguine voll süß. die sind so schön tapsig und irgendwie hilflos. zum knuddeln!

    grüsse,
    eva

  2. Rouven Juli 12, 2006 8:51

    Wer versucht denn da, mich zu ärgern?

  3. b. Juli 12, 2006 20:08

    ich hätte dich warnen können *g*

  4. Stulle Juli 18, 2006 12:55

    Ich muss ja eingestehen, dass ich den Film als Dokumentarfilm eher mäßig gefunden habe, da durch die Sprecher die ganze Zeit “eine Vermenschlichung” der Tiere vorgespielt worden ist.

    Dadurch hat man alles versucht aus einer menschlichen Sichtweise darzustellen und das passte an vielen Stellen nicht…

    Ansonsten kann man ihn sich der Bilder wegen aber dennoch anschauen.


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