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Weißes Rauschen

Nachdem Ben mich neulich für den vorangegangenen Beitrag viel zu sehr über den grünen Klee gelobt hatte, er sich aber dennoch nicht nach tagelangem Ausharren vor seinem Schlafzimmerfenster dazu beknien ließ, mein Mäzen zu werden, dachte ich, ich müsste nun etwas tun, was einem künftigen Star am Himmel der satirisch-politischen Posse angemessen ziemt.

Doch was soll das sein?
Das Leben des Dandys scheint mir nicht mehr zeitgemäß und ist mir darüber hinaus auch viel zu anstrengend. Ohne Mäzen kann ich es mir sowieso aus dem Kopf schlagen.
Stattdessen widme ich nunmehr meine schöpferische Kraft einem weitaus kostengünstigeren Zeitvertreib, der nach den vielen Lobesbekundungen und dem Erwartungsdruck gar nicht ausbleiben darf:

Dem Hadern mit dem weißen Blatt Papier!

Und wie ich hadern kann! Schnell wird die Zimmertür sperrangelweit aufgesperrt, damit die Mitbewohnerinnen sehen (und weiterplappern) können, wie ich mit dem blanken Fetzen ringe. Dazu noch einige Theatergesten an den Tag gelegt (wie z.B. mit Zeige- und Mittelfingern gegen die Schläfen reiben, weil der schöpferische Geist dahinter hinaus will und beinahe Schmerzen verursacht), und fertig ist der miesepetrige “Künstler”.

Doch bringen tut es nichts (außer einer Überarbeitung des letzten Beitrags).

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