Google-Vorläufer
Posted on September 23, 2006
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Als es noch kein Google gab,…

…gab es immerhin schon den Wunsch nach Suchmaschinen, wie z.B. bei Doctor Snuggles‘ “Wer-Was-Wo-Maschine”.
Gerade eben habe ich bei Spex.de den Hinweis entdeckt, dass es diese uralte Kinderserie auf DVD zu haben gibt, und mich dabei zurückentsonnen, was für ein grandioser Blödsinn (gewürzt mit einer Prise Vision) das doch damals war. Mal eben aus einem Holzfass eine Rakete bauen, da kann selbst MacGyver nur staunen. Ein Aha-Effekt ergab sich dann, als sich bei weiterer Recherche herausstellte, dass seinerzeit Douglas Adams für einige der Folgen als Autor verantwortlich zeichnete.
Dass man Kindern zur Beflügelung ihrer Phantasie reichlich abnormes Zeugs zumuten kann, dieses Gefühl hatte ich neulich doch schon einmal. Ach ja, bei der Teeparty in “Alice im Wunderland”…
Chat ist weg
Posted on September 22, 2006
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So. Ich habe jetzt einmal das merkwürdige Meebo-Chatfenster aus der Sidebar entfernt. Nicht, weil ich nicht medienverrückt genug wäre, Gechatte öffentlich sichtbar zu machen, sondern weil ich eh’ nie online bin, wenn es andere Besucher dieser Seite auch sind.
Außerdem sah es - zugegeben - ziemlich doof aus. Das Geflimmer da rechts hat das Auge ganz schön beleidigt, wie ich im Nachhinein empfinde.
Konzentrieren wir uns lieber auf das Wesentliche ![]()
Sonntags nicht!
Posted on September 20, 2006
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Preisfrage
Posted on September 20, 2006
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Man steht also an der S-Bahnhaltestelle (Linie 3, “Lange Str.”) und sieht direkt gegenüber ein Hinweisschild (s. links) der Kirchengemeinde. Übersieht man - so wie ich - das Schachbrett rechts oben, stellt man sich doch die Frage, ob die das ernst meinen: Soll ich tatsächlich die Bahn fahren lassen und die nächste nehmen?
Aber anders ergibt das doch auch keinen Sinn? Oder doch?
Berufung
Posted on September 19, 2006
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From feather to rain
Posted on September 19, 2006
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A drunk stumbles onto a bus to get out of the rain. He walks up the aisle and sits right behind the driver and stays there, traveling from one end of the line to the other. After a while he begins to notice things. Like, every time an attractive woman gets onto the bus the driver would turn around and say, “Tickle your ass with a feather.” To which the woman would reply, “What??” and he would repeat, “Well, typical Michigan weather.“After five or six times the drunk catches onto what is going on and begs the driver to allow him to do it the next woman they see. The bus comes to a stop and another woman gets on. The drunk looks at her and says “Fuck you!” “What??” she screams back. And he goes, “It looks like rain.”
Gesehen bei der Riesenmaschine
Die Geschichte wiederholt sich…
Posted on September 19, 2006
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…und daher brüten die Germanistik-Studis heute wieder über der großen bösen Klausur.
Ich geh mal “gucken”, wie sie das tun und abschneiden.
EDIT: Na, das war ja relativ unspektakulär. Lediglich 30 Leutchen hatten sich eingefunden, die schnell ihre Klausuren abgaben. Die Korrektur und Erstellung der Ergebnislisten ging ebenfalls sehr zeitnah über die Bühne.
Die letzte Tätigkeit als Tutor verlief somit alles andere als ereignisreich.
Hörbücher
Posted on September 18, 2006
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Rollen einsprechen für Hörbücher ist mal was ganz neues: Erst bekommt man einen Text, ähnlich einem Drehbuch gestaltet, und darf sich auf nur einen Charakter konzentrieren. Der Gegenpart bei Dialogen usw. muss dabei gar nicht anwesend sein, sondern man muss ihn sich im Idealfall einspielen lassen oder denken.
Gestern durfte ich dann den Ben Weatherfall, den Gärtner aus “Der Geheime Garten” von Frances Hodgson Burnett geben. Dieser ist bei seinen wenigen Auftritten zunächst extrem griesgrämig, bis er es zum Wutausbruch kommen lässt, um gleich darauf in pathosgeschwängerter Sentimentalität einen Szenenabschluss zu finden. Dass es sich bei der Vorlage um ein Kinderbuch handelt, gestaltet die erwartete Intonation nicht leichter.
Ursprünglich war das Unterfangen von einer Freundin als Bachelorarbeit gedacht (derlei Abschlussarbeiten würde ich auch einmal gerne ablegen wollen), aber nun hat sie damit größere Auflagen vor Augen.
Ich bin gespannt.
Entomophobie
Posted on September 18, 2006
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Aha, das ist also der Fachbegriff für die “Angst vor Insekten”.
Früher, während meiner Mindener Zeit, hatten wir damit nicht allzu sehr zu schaffen. Die reine Männer-WG machte nie sehr viel Aufhebens um das Erscheinen einer Fliege, eines Mottchens oder eines Spinnleins.
Doch nun, hier in der aktuellen Wohnsituation, in der ich mit zwei Frauen vier Wände behause, gestaltet sich das anders. Und leider muss ich dabei ein Klischee bedienen.
Seitdem vor ca. einer Woche Tenebrio molitor (umgangssprachlich: Mehlwurm) ein paar seiner Gattungsgenossen hier hereinsehen ließ, herrscht Ausnahmezustand. Die Kriechvariante ist zwar nach einer radikalen Austreibung nicht mehr zu Gesicht zu bekommen, dennoch schüttelt und juckt es die Mitbewohnerinnen eigenen Aussagen nach schon beim bloßen Anblick der geflügelten Mottenstufe. Das hat Folgen.
Kommt man beispielsweise abends erschöpft nachhause, kann es gut sein, dass man vor der Wohnungstür sämtliche Lebensmittel zum Wegwurf vorfindet und die ganze Bude dekontaminiert gesprayt wurde.
Die dafür - ungebeten - anteiligen Geldmittel solle man doch bald entrichten, obwohl man dafür eigentlich gleich irgendetwas zu Essen besorgen müsste. Hat man dann das ganze in der Mitte der Küche gehäufte Geschirr wieder eingeräumt und endlich etwas in den Magen bekommen, fliegt wieder so ein Vieh vor der Frauennase her.
Ein Aufschrei. Dann nimmt sie den Küchentisch auseinander. Den hatte sie ja noch vergessen.
Es gibt Dinge, da wünsche ich mir die Gelassenheit alter Tage zurück.
The Pipettes
Posted on September 17, 2006
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Man könnte ja auf die Idee kommen, dass, wenn die drei Mädels von “The Pipettes” auf die Bühne gehen, ein Emocore-Konzert auf einen zukommt. Mittlerweile gerät man ja bei den Dresscodes rund um “Emily the Strange” schnell auf die Idee, dass gleich die Gitarren auf Halbmast und Kniehöhe gehängt werden, wenn Frau ein punktiertes Top anzieht und dabei rote Spangen ihr Haar zieren.
Doch die „Pipetten“ lassen tröpchenweise 50er-Jahre Rock’n’Roll in neuem Gewand auf die Ohren und überschreiten auch tatsächlich in alter Manier auf ihrem aktuellen Album „We are the Pipettes“ mit nur einem Song die Drei-Minuten-Grenze. Alle Aufnahmen scheinen zumindest recht natürlich zu sein, d.h. selten mit Effekten nachbearbeitet, und vermitteln mit ihrem innewohnenden Elan sofort gute Laune, 14 Stücke lang in Folge. War wohl doch nichts mit Härte und Gebrüll.
Mir persönlich hat es ganz besonders „Dirty Mind“ angetan. Er sei für den ersten Eindruck nahegelegt.
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