Stern-Report

Geschrieben am 30 Oktober 2006

Heute wurde dann der Stern-Report (s. auch Bericht vom WWF) vorgelegt, in dem der Hauptautor und ehemalige Chefökonom der Weltbank, Nicholas Stern, den Volkswirtschaften vorrechnet, was eine Missachtung des Klimawandels die Menschheit kosten könnte. Wohlgemerkt: kosten.
20% des Bruttosozialprodukts kann dabei drauf gehen, wenn die Industrien wie gehabt CO2 in die Luft pulvern, wogegen man lediglich 1% opfern müsste, um den katastrophalen Auswirkungen entgegen kommen zu können.
Dem Medien-Trubel, den die Nachricht ausgelöst hat, nach zu urteilen, zeigt diese Ankündigung Wirkung.

Es ist schon traurig, wenn man den lobbyhörigen Ministern erst einmal in Geldwerten vorrechnen muss, was es uns kosten kann, bevor diese ernsthaft über umfassende Maßnahmen nachdenken. Mal gucken, ob’s auch was bringt.

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