Different Sound aus dem Intel-Spot
Geschrieben am 6 November 2006
Es ist zum aus der Haut fahren: Da hat man seit Tagen einen Ohrwurm und denkt sich “Haha, dank DSL-Flatrate dauert die Recherche nur ein paar Augenzwinkern lang.” Denkste! Weit gefehlt.
Wenn es sich um dieses eine groovige Stück da aus dem einen Intel-Werbespot handelt, kann das ganze Unterfangen schnell in einer Irrsinns-Wühlerei ausarten. Intel hat zur Zeit ja nicht nur einen aktuellen Spot laufen und taucht zudem bei jedem zweiten Hardware-Händler als Qualitätsgarant gleich mit auf. Das erschwert die Googelei enorm.
Sodann muss man durch die ganzen, gebotenen Alternativen auch erst einmal hindurch hören. Und der allerletzte (wenn man es beinahe aufgegeben hat) der isses dann: “Different Sound” von den “Teddybears STHLM”.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der Song bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat, und die Band selbst offenbar schon über derer zehn recht angesagt sein soll. Mir war nichts von beidem bekannt, ich bin eben nicht mehr up to date.
Allerdings sind auf dem Album, auf dem das gute Stück zu finden ist und welches in höchsten Tönen gelobt wird/wurde, auch sehr viele mit deutlichen Reggae-/Dub-/Dancehall-Bezügen zu finden. Also doch kein Wunder, dass ich das vorher nicht kannte. Mit derlei Kram kann man mich schließlich bis an den Nordpol und zurück jagen.
“Different Sound” macht aber alles wieder wett. Ehrlich.


Boah, Ridder, ey… du bist so scheißen intolerant!
Nein, intolerant wäre ich, wenn ich das Genre aktiv bekämpfte. Aber ich dulde es ja und ergreife die Flucht.
Mal abgesehen davon sind wir aus dem Alter wohl heraus, in dem man noch “Die hören Tokio Hotel und sind darum doof”-Diskussionen führt
Du schon
har har har!
Aber auch nur auf dem Papier
Mein Jungbrunnen-Geheimnis behalt ich für mich. Ach Quatsch, hab keins.
Ich befinde mich irgendwo dazwischen und hacke deswegen gerne auf Tokio Hotel (nicht seinen Fans) rum. Sich lächerlich machen die Fans dann von ganz alleine.