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Linguisten-Melancholie

Schon spannend, womit sich die Leute beschäftigen. Das denke ich jedes Mal erneut, wenn ich vom Kolloquien-Termin und der anschließenden Geselligkeit komme. Da tauchen Themen auf wie das der Sprachvergesser und warum und unter welchen Bedingungen sie ihre Sprache einfach, naja, loswerden.
Oder wie Sprachminderheiten, die über Generationen um die halbe Welt gezogen sind, dann wieder im Mutterland ankommen, plötzlich in dieser Umgebung mit ihrer – nun – restringierten Kommunikationsfähigkeit umgehen.
Und und und. Lauter hochinteressante Themen und Forschungsgebiete werden einem dort geboten.

Doch wie sich dann in trauter Runde herausstellt, ahnen bereits alle, dass eben dies Schwerpunkte sind, für die irgendwann keine Gelder mehr zur Verfügung stehen. Weil sie kurzfristig nichts abwerfen.
Die neuen Studienordnungen scheinen auch so aufgebaut zu sein, als wenn den Studenten nicht einmal Zeit für derlei Gedanken und Forschungen bleibt. Pinkwarth tut sein Übriges dazu.

Schade, schade. Langfristiges Denken erlaubt die Lobby einfach nicht.

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