Brokeback Mountain
Geschrieben am 12 November 2006
So ganz bin ich auch nicht frei von Vorurteilen und hatte es lange vor mir her geschoben, “Brokeback Mountain” zu sehen. Stereotype werden natürlich durch die vielen Parodien wie z.B. die von Angry Alien beschleunigt, die im Internet kursierten. Hätte ich vorab gewusst, dass Ang Lee als Regisseur fungierte, wäre mir wahrscheinlich weniger mulmig gewesen, gilt er doch als Garant dafür, selbst Stoffe wie Comic-Verfilmungen (siehe “Hulk”) einfühlsam zu gestalten. So auch bei Brokeback Mountain.
Man kann hier auch nicht von einem rein “schwulen Cowboy-Film” reden, wie es so oft hieß in den Boulevardblättern und Gazetten. Eher um - naja - eine etwas sehr intensive Männerfreundschaft mit hin und wieder sexuellen Exzessen, deren Problemen mit ihren jeweils eigenen Familien. Und natürlich mit der Angst vor der Südstaaten-Gesellschaft und ihren harten Sanktionsmaßnahmen.
Wie gesagt: Sehenswert!


“etwas sehr intensive Männerfreundschaft mit hin und wieder sexuellen Exzessen”
Sprich: Es geht um Schwule. Da kannste Dir nichts schönreden.
(Könnte natürlich auch eine Zusammenfassung des Herrn der Ringe sein… wer weiß… ;))
Ich kenne den Herrn der Ringe nicht und werde mich auch weiterhin hüten, irgendeinen der Teile zu sehen. Fantasy pfui bäh (was ist daran eigentlich phantasievoller als andere Genres?.
Wenn ich “Herr der Ringe” sage, dann meine ich eher das Buch - da bin ich voll und ganz alte Schule.
(Wobei der Film das ja auch schön aufgegriffen hat, finde ich… Dir sei also verziehen. ;))
Puuuh, nochmal Schwein gehabt