Brokeback Mountain

Geschrieben am 12 November 2006

So ganz bin ich auch nicht frei von Vorurteilen und hatte es lange vor mir her geschoben, “Brokeback Mountain” zu sehen. Stereotype werden natürlich durch die vielen Parodien wie z.B. die von Angry Alien beschleunigt, die im Internet kursierten. Hätte ich vorab gewusst, dass Ang Lee als Regisseur fungierte, wäre mir wahrscheinlich weniger mulmig gewesen, gilt er doch als Garant dafür, selbst Stoffe wie Comic-Verfilmungen (siehe “Hulk”) einfühlsam zu gestalten. So auch bei Brokeback Mountain.

Man kann hier auch nicht von einem rein “schwulen Cowboy-Film” reden, wie es so oft hieß in den Boulevardblättern und Gazetten. Eher um - naja - eine etwas sehr intensive Männerfreundschaft mit hin und wieder sexuellen Exzessen, deren Problemen mit ihren jeweils eigenen Familien. Und natürlich mit der Angst vor der Südstaaten-Gesellschaft und ihren harten Sanktionsmaßnahmen.

Wie gesagt: Sehenswert!

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4 Kommentare bis jetzt
  1. Feylamia November 12, 2006 23:45

    “etwas sehr intensive Männerfreundschaft mit hin und wieder sexuellen Exzessen”

    Sprich: Es geht um Schwule. Da kannste Dir nichts schönreden. :-D

    (Könnte natürlich auch eine Zusammenfassung des Herrn der Ringe sein… wer weiß… ;))

  2. Rouven November 13, 2006 8:12

    Ich kenne den Herrn der Ringe nicht und werde mich auch weiterhin hüten, irgendeinen der Teile zu sehen. Fantasy pfui bäh (was ist daran eigentlich phantasievoller als andere Genres?.

  3. Feylamia November 13, 2006 14:23

    Wenn ich “Herr der Ringe” sage, dann meine ich eher das Buch - da bin ich voll und ganz alte Schule. :D

    (Wobei der Film das ja auch schön aufgegriffen hat, finde ich… Dir sei also verziehen. ;))

  4. Rouven November 13, 2006 18:16

    Puuuh, nochmal Schwein gehabt ;-)


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