Das “Black Rose” pushen

Posted on November 6, 2006
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(auch an dieser Stelle sei darauf hingewiesen)

Um dem netten Lokal “Black Rose“, dem es in der letzten Zeit wohl ein wenig an Besuchern mangelte (Wieso eigentlich? Guckt Euch mal die Preise an!), wieder etwas auf die Beine zu helfen, haben sich zahlreiche Kulturtreibende aus Musik und Literatur bereit erklärt, den Laden an der Heeper Str. 52 unentgeltlich zu rocken. Die Aktion lief zwar bereits an, aber auch im November wird dort jede Menge gegen freien Eintritt geboten.
Den Anfang machten bereits am Samstag “Exits to Freeways” aus Hannover.

Die weiteren Termine sind (für den Fall, dass jemand den Flyer nicht vergrößern mag/kann):

Montag, 06.11.: Les Rosen (Singer/Songwriter-Elektro aus BI)
Samstag, 11.11.: Stockholm (Elektropop aus BI)
Donnerstag, 23.11.: Open Mic mit Mischael-Sarim Vérollet, Micha-El Goehre, Markus Freise, Volker Backes, Eric Pfennig und allen anderen, die vorlesen möchten.
Samstag, 25.11.: Drawn Of Life (Alternative aus BI)
Dienstag, 28.11.: Swain (Rock aus BI)
Mittwoch, 29.11.: Das Projekt Fein (Klang-Improvisationen aus BI)

Beginn ist jeweils um 21 Uhr.

Wir sehen uns dann bei Gelegenheit im Black Rose am Ravensberger Park, Heeper Str. 52!

Wilde Erdbeeren

Posted on November 5, 2006
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Als ich neulich in einer Videothek nach dem Film “Wilde Erdbeeren” gefragt hatte, wurde ich erst einmal recht komisch angesehen, als ob es sich dabei um einen künstlerischen Erotikfilm handelte. “Erotik? Ein Ingmar Bergmann-Film?” Allein vom Titel her könnte es sich natürlich um eine Metapher für irgendwelche Ausschweifungen drehen, doch hier sind die wilden Erdbeeren, die der Protagonist Borg vor seinem Elternhaus entdeckt, Initialzünder für weitere Erinnerungen an seine Jugend.

Auf dem Weg zu seiner Ehrung zum Doktor jubilaris begegnet der alb- und tagtraumgeplagte, 78-jährige Herr auf der Autofahrt vielen Stationen seines Lebens, die ihn nachdenklich stimmen lassen. Mehr und mehr entdeckt der nach außen hin symphatische alte Herr, dass er zeit seines Lebens oft selbstsüchtig und egoistisch gehandelt hat, bis er vollends innerlich vereinsamte.
An seiner Seite begleitet ihn seine Schwiegertochter Marianne, die in Trennung von seinem Sohn lebt. Borg beginnt zu ahnen, dass ihm ein ähnliches Schicksal wie ihm selbst droht.
Unterwegs trifft man auf weitere Gestalten, die durch ihre Ansichten über Glaube und Rationalismus oder über die Ehe den Diskurs untereinander und den inneren Monolog Borgs weiter anregen.

“Wilde Erdbeeren” ist eine filmische Erzählung über Borgs Schuldempfinden, über Versäumnisse, die er erst spät bemerkt, genauso spät wie die Einsicht in die Gründe seiner Vereinsamung. Und über späte Reue.

Auffällig ist ein Kniff des Regisseurs:
Der alte Borg blickt häufig seitwärts in die Szenen seiner Kindheit, als nähme er noch einmal - wenn auch aus einer beobachtenden Position heraus - daran teil. Bergmann wusste offenbar schon 1957, dass diese Technik gut geeignet ist, um dem Zuschauer…naja…”teilnehmende Erkenntnis im Prozess” vor Augen zu führen. Soo wie hier habe ich das dann in späteren Filmen öfter gesehen, z.B. zuletzt ganz offensichtlich in David Cronenbergs “Spider“.

Bedürfnissveränderung

Posted on November 5, 2006
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Da wäre ich wieder, zuhause in meinen eigenen vier Wänden angelangt, nach einem extrem kuscheligen Wochenende. Erstmals seit Langem (ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wie lange das her sein mag) hieß es sowohl am Freitag als auch am Samstag für uns beide, bereits vor 12 Uhr nachts das Bett aufzusuchen und zu schlafen. Die Partypeople gingen zu dieser Zeit wahrscheinlich gerade erst aus dem Haus, während wir schon schlummerten.

Die Nervosität darum, etwas zu verpassen oder der Drang, unter Leute zu gehen, lässt immer stärker nach. Wozu auch, wenn es draußen stürmt und kalt ist? Nur in Ausnahmefällen, wenn kein Film oder Schokolade mehr vorhanden ist, wird die Bude verlassen. Trés entspannend.
Und interessant. Wenn ich mir nicht selbst anhand Geschriebenem beweisen könnte, wie anders ich doch vor etwas mehr als einem halben Jahr gedacht habe, ich würde meinen Worten nicht trauen.

Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier. Es braucht zwar seine Zeit, aber dann geht auch dieser Lebensstil d’accord. Zwar habe ich nun genau so wenig Zeit wie zuvor, um mit dem Studium mal zuende zu gelangen, aber diese Gründe sind doch die weit angenehmeren.

“Na, der wird wohl langsam alt,” hört man da aus den hinteren Reihen.

Werden wir alle. Apropos: S. entdeckt ja schon seit geraumer Zeit an mir graue Haare. Seit Neuestem kommen weiße dazu. Mir wurde aber heute bescheinigt, das jüngst gefundene sei “schloh-weiß”.
Kann mir mal jemand erklären, woher diese Modifikation “schloh” etymologisch stammt? Mir ist sie nur in dieser Verbindung bekannt…

Ein Pechvogel namens Otley

Posted on November 4, 2006
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Es ist ja eigentlich fies, von einem Film zu berichten, den ich nur per Zufall auf ARTE gesehen habe, den es nicht auf DVD oder Video zu leihen gibt, und der in nächster Zeit auch nur auf Premiere Nostalgie wiederholt wird. Aber “Ein Pechvogel namens Otley” war einfach zu ungewöhnlich, zu komisch, um ihn einfach zu übergehen.
Es handelt sich dabei um eine sehr rasante Komödie aus dem Jahr 1968 (die erst 2000 in’s Deutsche synchronisiert wurde) mit dem unbekannten Tom Courtenay und Romy Schneider in einer Nebenrolle und dreht sich um einen Lebenskünstler, der lediglich bei diversen Freunden übernachtet und nur überleben kann, indem er hier und da mal etwas mitgehen lässt.

Eines Tages wacht er bei einem über Nacht ermordeten Freund auf und wird zum Spielball von Scotland Yard und dem Gegenspieler, kurioserweise ein großes englisches Pressehaus.
Der ganze Film ist unheimlich witzig aufgrund seines trockenen, britischen Humors und - was an dem Design der Zeit liegt - grell und bunt.

Bitte nicht übersehen, wenn man diesen Titel in den Programmen liest!

Es dümpelt

Posted on November 4, 2006
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Komisch! Seit Tagen schon dümpelt es hier im Netz und ich mache mir langsam Sorgen, ob ich nicht einmal bei den regulären Blogonauten, die hier immer vorbeisehen, zuhause anrufen sollte. Ob irgendetwas nicht in Ordnung ist, oder so.

Aber wahrscheinlich liegt es wieder nur an so etwas Banalem wie, dass alle ein paar Brückentage mehr genommen und in Kurzurlaub gefahren sind. Eine etwas beruhigendere Vorstellung als diejenige von vor dem PC liegenden Verblichenen.
Dann doch lieber Urlaub. Die haben’s ja schön, das freut mich aber.

Kritik an der meistgesehensten Fernsehshow im deutschsprachigen Raum

Posted on November 4, 2006
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Zappt man heute über das ZDF hinweg, tut man dies in gefühlten 50% der Fälle über einen Trailer für die heutige Sendung von “Wetten dass…?
Zahlreiche Sternchen werden angekündigt und man denkt bereits jetzt schon wieder an die Momente, in denen die internationalen Stars sich gelangweilt auf dem Sofa räkeln und sich wahrscheinlich fragen, was sie dort zu suchen haben. Ach ja, die Publicity.

Selbst gute musikalische Acts werden sodann anhand des Playbacks, mieser Bühnenshow und debilem Klatsch-Publikum entwürdigt und man stellt sich die Frage, wieso man eigentlich wieder eingeschaltet hat. Es ist wie der BILD-Zeitungs-Effekt: Man will ja wissen, worüber die Leute am Montag reden.
Thommy beschließt den Trailer dann mit den Worten: “Ich verspreche Ihnen, es ist für Jeden was dabei!”

Wieso wirbt man denn damit? Das ist doch gerade das Schlimme daran!

Die Filme der Tage

Posted on November 2, 2006
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In letzter Zeit habe ich - neben den jüngst erwähnten - ziemlich viele Filme gesehen, die ich aufgrund der Menge der Eindrücke gar nicht alle behandeln konnte. S. und ich haben uns unter Ausnutzung der Amazon-Probeabos, Francos Videothek und gelegentlichen Fernsehzufällen desöfteren vor der Mattscheibe niedergelassen (draußen ist es ja auch viel zu kalt und zu teuer usw.). Darum liste ich mal ganz kurz an dieser Stelle einige davon auf und gebe eine Kurzbewertung dazu ab.

La Dolce Vita - immer noch ungeschlagenes Meisterwerk Fellinis, eine Art Vorläufer des Episodenfilms, getragen von der Hauptrolle Mastroiannis, einem Charakter, der erst spät im Leben am Jet-Set-Dasein zweifelt.

Suspiria - ein Klassiker des Horror-Genres aus den 70er Jahren von Dario Argento, aber völlig überschätzt. Auch für damalige Zeiten waren die Special Effects und die schauspielerischen Leistungen einfach mies.

Der Leopard - Viscontis (lange) Erzählung über den schrittweisen Abgang des Feudaladels in Sizilien, verfolgt aus der melancholischen Sicht des Fürsten Salina. Ein detailverliebter Kostümfilm, sehr unterhaltsam und bildgewaltig.

Metropolis - Was soll man dazu noch schreiben? An Fritz Langs bahnbrechender Dystopie, einem Science-Fiction-Vorläufer mit surrealen Bildelementen, kommt man nicht vorbei. Für das Jahr 1926 benutzte er Effekte, die Maßstäbe setzte, auch, was die Debatte um das Thema der Ersetzung des Menschen durch ein künstlerisch generiertes Wesen angeht. Als Stummfilm gewöhnungsbedürftig, aber da muss man durch.

Anna Karénina - die Verfilmung von 1935 mit der Garbo. Tolstoi in 95 Minuten, Wahnsinn. Natürlich ist es aufrüttelnd, dass eine Frau Mann und Kind wegen einer neuen Liebe verlässt, auch, wenn der Gatte sie noch so schlecht behandelt. Aber das ist im Film eher unglaubwürdig, auch heute fragt man sich, wieso sie denn nicht das Kind mitgenommen hat. 95 Minuten sind zu wenig, um die Beweggründe zu schildern. Eher einschläfernd.

Frühling, Sommer, Herbst, Winter…und Frühling! - Der leiseste Film der Liste. Die Einstellungen verlassen fast nie einen Pavillon, der sich schwimmend auf einem See im Gebirgstal befindet. Die Geschichte ist kompliziert und für abendländische Zuschauer an manchen Stellen nicht sofort einsichtig. Ein buddhistischer Meister lebt dort mit seinem Schüler. Der zeigt sich oft uneinsichtig in die Lehren, rebelliert oft, verlässt diesen wegen einer Frau usw. usf. (mehr nicht bis hierhin).
Kein Film für Ungeduldige!

Mon Oncle - siehe hier

Mein liebster Feind - siehe da

Ninotschka - schon wieder die Garbo, aber in diesem Film von 1939 ganz groß!!! Als linientreue Sonderbeauftragte der Sowjetunion muss sie nach Paris reisen, um dort drei Genossen zu beaufsichtigen, die einen Kunsthandel zur Beschaffung von Devisen verpatzt haben. Etwas schade: Die Gewöhnung der Beteiligten an den Luxus, aber ansonsten unglaublich gelungen.

Verführerischer Mond - Ein vom chinesischen Regime verbotener Film über eine Liebesbeziehung in den 1920er Jahren. Die den alten Traditionen verbundene Ruyi verliebt sich in den modernen Zhongliang. Gerade in einer Zeit spielend, in der das Patriarchat in China zu bröckeln beginnt, Zhongliang dieses bereits bewusst ausnutzt, hat diese Beziehung kaum Chancen. Das Werk von Kaige aus dem Jahr 1996 wurde wegen seiner freizügigen Szenen verboten. Allerdings gibt es da nichts zu sehen, vermutlich lag es eher an dessen unterschwelliger Befürwortung von Freiheiten genereller Art.

Die rote Wüste - Ein etwas verstörender Film. Eine Frau versucht nach einem Autounfall wieder “zu sich selbst” zu finden, was ihr in einer von Männern bestimmten Umgebung sichtlich schwer fällt. Versuche, auf eigenen Beinen zu stehen, misslingen, und als ihr Sohn eines morgens eine Taubheit in seinen Beinen vortäuscht, bricht sie beinahe zusammen. Unentschlossen, ob sie sich ihrem Ehemann oder eher dessen Freund, einem Industriellen anschließen soll, unterlässt sie nach einer Party im zugigen Bootshaus, auf der es sexuelle Anspielungen nur so hagelt, jegliche weiteren Versuche und fügt sich später.
Bemerkenswert ist die durch die Kulisse und Szenenbilder erzeugte Stimmung: Rauchende Fabrikanlagen, Spaziergänge in verseuchten Gebieten, nirgends Sonnenschein, eher Nebel. Fast vollständig lebensfeindliche Umwelt. Beinahe ein erster Industrial-Film.

So, hab’ ich irgendetwas vergessen? Bestimmt.

Weisheit

Posted on November 2, 2006
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Ob dir die Kfz-Versicherung die Haare vom Kopf frisst oder Frau und Kinder ständig zum kaum bezahlbaren Arzt müssen, ob sich die Terrorgefahr erhöht und der Globalisierungsdruck wächst, ob du den ganzen Tag für wenig Geld geschuftet hast und abends nur noch den Fernseher beschimpfst.

An eines sollte man dabei immer denken:

Nudeln mit Pesto gehen schnell und sind verdammt lecker!

(7-8 Minuten in kochendem Wasser, Abtropfen, Pesto drauf, fertig! Ein Gedicht!)

Astoria-Sneak Preview 01.11.

Posted on November 2, 2006
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Tja, was soll ich sagen? Entgegen aller Erwartungen gab es in der Sneak Preview im Astoria gestern Abend einen ganz fürchterlichen Film zu sehen: “Wicker Man” mit Nicholas Cage in der Hauptrolle. LeSven sagt eigentlich bereits alles darüber, und mir tat es sogar leid gegenüber den Verlosungs-Gewinnern. Ein Polizist sucht auf eigene Faust ein Mädchen in einer Art Amish-People-Gemeinde, das dort auf mysteriöse Weise verschwunden ist, und wo alle Befragten einer Verschwörung gleich nichts preis geben möchten, das Ganze garniert mit reichlich seichten Gefühlsduseleien. Fürchterlich.
S. und ich gehörten dann auch zu denjenigen, die sich in etwa auf der Hälfte (?) aus dem Publikum verabschiedeten und das Weite suchten.

Aber LeSven behält Recht: Schmittis Vorprogramm, von dem ich nicht gedacht hätte, das es derart lange dauert, kann sich wirklich sehen lassen. Der Mann ist äußerst unterhaltsam. Vielleicht läuft nächstes Mal am 06.12. ein besserer Film.

Mon Oncle

Posted on November 1, 2006
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Jacques Tati kann man als Filmkomiker in einem Atemzug mit Charlie Chaplin oder Buster Keaton nennen. Auch er verzichtet in seinen Filmen weitestgehend auf (verständliche) Sprache, zumindest was seinen fünfmaligen Protagonisten Monsieur Hulot (von Tati selbst gespielt) betrifft. Seine M.Hulot-Reihe startete 1953 mit “Les Vacances de Monsieur Hulot” (Die Ferien des Herrn Hulot), und nachdem ich vor Kurzem eine Dokumentation über Tati gesehen hatte, besorgte ich mir den zweiten aus dieser Reihe, “Mon Oncle” (Mein Onkel).

Hulot ist ein recht schrulliger Knabe, ständig im Trenchcoat gekleidet, mit Hut und Pfeife ausgestattet, der den technischen Fortschritt nicht sehr ernst nimmt. Während sein Schwager, Direktor in einer Fabrik für Plastikschläuche, jede Neuerung begeister aufnimmt und demzufolge mit Frau und Sohn in einem postmodernen Albtraum von Haus und Garten zubringt, ist Hulot für den kleinen Sohn immer gern gesehener Gast. Der Onkel erlaubt ihm so manchen Spaß, darf er sich doch zuhause keine kleine Ordnungswidrigkeit erlauben. Zuhause sind sich die Eltern nicht einmal mehr bewusst, wie komisch ihre Aufgesetztheit z.B. gegenüber Gästen, Nachbarn wirkt.

Tati stellt die Gegensätze ganz klar heraus: Einerseits die bürgerliche, erwachsene Masse, die in Kolonnen, synchron, in beinahe identischen Autos zur Arbeit fährt, andererseits das ungeordnete Umfeld des Hulot (siehe dessen Wohnhaus), der beim leisesten Anflug von Pflichten sofort versagt. Als der Schwager
ihm eine Stelle in der Fabrik beschafft, löst er dort ein mittleres Chaos aus. Er ist aber kein abgeklärter, bewusster Rebell, sondern versucht seine Plumpheiten sofort wieder zu kaschieren. Das misslingt ebenfalls meistens, macht aber den Film umso lebendiger und den Charakter Hulot so liebenswert. Die Detailverliebtheit der Kamera und Tatis Ideenreichtum für die Bilder tun ihr Übriges.
Grandios: Die runden Fenster des Wohn-Blocks, die durch die darin erscheinenden Köpfe der Bewohner während Hulots Einbruch wie Augen erscheinen.

Info:
-Jacques Tati bei der IMDb

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