“Können sie da mal nach warmem Wasser fragen?”
Geschrieben am 21 Dezember 2006
Sowas hab’ ich selten gesehen: Maik Martschinkowsky setzte beim gestrigen Slam (Berichte hier und hier) eine Idee in die Tat um, bei deren Vortrag einmal mehr deutlich wurde, dass derlei als bloßer, gelesener Text einfach gar nicht funktionieren kann. Einen Menschen darzustellen, der wegen eines “Kunstdings” Sehenswürdigkeiten der Welt ableckt, aufgrund von Kälte dann aber am Eiffelturm kleben bleibt, auf so was muss man erstmal kommen.
Diesen dann mit heraushängender Zunge, lispelnd, im Dialog mit einem Franzosen um Hilfe bittend, präsentieren…Heiliges Kanonenrohr, manche Slammer ticken schon merkwürdig. Aber gut.

