Ist es ein Wunder, wenn mein Rechner so oft abschmiert oder schwerwiegende Probleme aufweist? Ist es ein Wunder, dass ich immer noch nicht mit meinem Studium fertig bin und halten mich überirdische Kräfte von einem Abschluss ab? Ist es ein Wunder, dass jedes Mal, wenn Geld vorhanden ist, plötzliche, größere Ausgaben auf mich hereinbrechen und handelt es sich dabei womöglich um ein göttliches, auf mich gemünztes Axiom?

Soeben vernehme ich aus der nebenbei laufenden Mattscheibe, dass im Vatikan tatsächlich eine Abteilung existiert, die dafür zuständig ist, Wunder Gottes aufzuspüren. Vielleicht sollte ich die einmal zu mir einladen, es ist schließlich nicht gesagt, dass Gott ausschließlich gute Dinge tut. Wie lustig das wäre, wenn so ein paar Pfaffen meinen Rechner untersuchten.

Und bei diesen Überlegungen scheint mir gerade nur zu interessant zu sein, aus welchen Disziplinen all die Mitglieder dieser Abteilung rekrutiert werden müssten, um natürliche oder menschliche Einwirkungen bei sogenannten Wundern wirklich ausschließen zu können.

“Ach nein, Programmierer sind sie? Na, da haben sie ja bestimmt den richtigen Job , um sich keine Sorgen mehr machen zu müssen, nicht wahr? Bei den vielen Start-Ups heutzutage…”

“Nun ja….Mein Start-Up gibt’s schon seit 2.000 Jahren…”

Wer hat sich das hier wohl ausgedacht? Ts, ts.

Sie: “Schatz, ich gehe jetzt eine Küche kaufen. Aber das darf nur ich, ätsch, ich bin nämlich eine Frau und es sind Feminismus-Wochen.”

Er: “Ne Küche? Mach doch…”

via Markus

Der jüngste Abmahnungsfall in der näheren Blogger-Umgebung (keine Namen, keine Links, keine näheren Sachverhalte) kann einem schlaflose Nächte bereiten: Da hat derjenige einmal ein offenbar nicht ganz legales Programm empfohlen und den Download verlinkt, und ihm rasselt ein Abmahnungschreiben in’s Haus. Er solle doch bitte eine Unterlassungserklärung unterschreiben, Rechnung folgt.

Nun kostet so ein blöder Brief und so eine Rechnung natürlich kaum etwas über dem Papierwert, dennoch ist es wohl bei derlei Fällen üblich und gang und gäbe einen vom Gegenstandswert prozentualen Anteil jedem aufzudrücken, der die Weiterverbreitung eines solchen Programms öffentlich erleichtert. Das bedeutet, wenn der ursprüngliche Gegenstandswert hoch genug war, ist es für die Kläger lukrativ und für die Anwälte einfach, noch und nöcher Abmahnungen in die Gegend zu versenden.

In dem bereits genannten Fall beläuft sich das auf 2.200 Euro !!! Für ein paar Fetzen Papier. Weil man einen Blogbeitrag geschrieben hat. Wahnsinn. Davon könnte ich drei Monate gut leben.

Machen Sie sich bitte bewusst, liebe Herren Anwälte, sollten Sie so etwas hier bei mir erwägen: Bei mir gibt es nichts zu holen…

Ich bin jetzt übrigens schwer begeistert von dem Film “Das Leben der Anderen“, den ich leider erst gestern zu sehen bekommen habe.

Das Langfilm-Erstlingswerk von Florian Henckel von Donnersmarck ist nicht nur insofern grandios, dass anhand seiner plastisch vor Augen geführt wird, wie bedrückend es sein kann, wenn der Staat über die Maßen in die Privatsphäre eingreift. Auch am Handlungsmuster hat der Autor lange gestrickt, lassen sich hier doch vielfältig intertextuelle Bezüge ausmachen:

Da ist der Theaterstücke-Schreiber Dreymann (Sebastian Koch), der als Autor die Fäden für seine Figuren in der Hand hält. Vermeintlich. Denn über sein Schicksal wachen göttergleich die Stasi und ZK-Mitglieder, die sich im weiteren Verlauf in die “weltliche” Handlung einmischen.

So auch der fantastische Ulrich Mühe als Hauptmann Gerhard Wiesler (HGW XX/7), der zunächst diensttreu seinen Auftrag wahrnimmt. Nachdem er während seiner Abhöraktion die von Dreymann gespielte “Sonate vom guten Menschen” hört, wird er geläutert und ebenfalls künstlerisch tätig: Er berichtet nicht von der in der Wohnung konspirativen Verfassung eines dem Staat nicht freundlich gewogenen Presseartikels, sondern von einem dort entwickelten Theaterstück um die Figur Lenin.

Super, grandios, genial. Bitte den Oscar dafür.

Aber, aber.

Wie ich hören muss, interpretiert der Internet Explorer dieses schöne Theme komplett falsch. Ich hätte es natürlich vorab daraufhin testen können. An was man nicht alles denken muss.

Dann werde ich mir wohl oder übel für die vielen kleinen IE-Surferlein etwas anderes überlegen müssen. Aber nicht heute. Heute stehen Filme Schlange und wollen gesehen werden.

Da wären z.B. “Strange Days”, “Fargo” und “Das Leben der Anderen”…

Jetzt wurde es aber auch langsam mal Zeit hier für ein neues Gewand. Lange genug habe ich mit dem weißen Hintergrund herumgebloggt und hielt Ausschau nach etwas Neuem, hatte aber meine liebe und arge Not mit FTP-Programmen, die es zuhause bei mir allesamt nicht taten (was - lt. Sven - an meinem Router liegen könnte).

Ein Upgrade von b2evo wäre aber mindestens endlich mal vonnöten. Da aber Wordpress im Laufe der Zeit auf mich doch überzeugender wirkte (dank der Vielzahl der Nutzer und damit auch Verbesserer) kehrte ich heute bei Dr. Van Heising ein, wo er mich bei der Hand nahm und über die Straße führte: Et voilá, ein neues Outfit.

Ich muss zwar noch ein wenig an den Sprachoptionen fummeln, aber das erledige ich dann in den nächsten Tagen.

EDIT @ Sven: Das von Dir empfohlene FTP-Programm ist der Himmel im Webspace-Reinemachservice ;-) . Funktioniert wie geschmiert. Und vor allen Dingen schnell.

Ob es ein gutes Zeichen für die Konjunktur ist, wenn in der Samstagsausgabe der NW mehr Stellenanzeigen als üblich auftauchen (i.d.R. 9 Seiten der Internetausgabe, heute 13), bleibt mal dahingestellt. Könnte immerhin sein.
Doch beim Durchsuchen der Anzeigen hilft es eindeutig, aufmerksam zu sein:

Unter “Gesundheit/Soziales” findet sich folgender Eintrag:

Sie sind sportlich-gesundheitsbewusst und voller Leben! Dann sind Siedie richtige Person für meinUnternehmen!” Dazu ein Name und eine Telefonnummer.

Dieselbe Person inseriert aber wenig später mit derselben Telefonnummer in einer anderen Annonce folgendes:

Sie sind schwul, lieben Luxus und haben Lust am Leben! Dann sind Sie der richtige Mann für mein Unternehmen!

Vorsicht ist also geboten beim Vorstellungsgespräch, wenn man unter der Annahme dort hingeht, man könnte in einem Fitnesscenter arbeiten.

Ich bin ja selbst oft in irgendwelchen Call Centern tätig, um mir Kröten zu verdienen. Dabei dreht es sich meist um Meinungsumfragen.
Aber privat kenne ich das entsetzliche Generve von Verkaufstelefonaten natürlich auch, die bei mir an der völlig falschen Adresse sind (Geht mal ‘nem nackten Mann usw.).
Offensichtlich hilft mein Eintrag in den Robinsonlisten nicht mehr so richtig.

Wer künftig irgendwo eine Tel.-Nr. für einen Abschluss oder ein Gewinnspiel angeben möchte, kann sich nunmehr der Hilfe von Frank bedienen. Einfach dessen Handy-Nr. 0163-1737743 angeben.
Was der Anrufer dann zu hören bekommt, kann man bei www.frankgehtran.de erfahren.

via hen und dasnuf

Nach dem bereits genannten Kolloquium kam in geselliger Runde seitens der Vortragenden die Frage auf, weshalb die Westfalen oftmals Schinken und Speck gleichsetzten. Ich musste das verneinen und behauptete, sie sei da einem Irrtum aufgesessen. Speck sei ja nunmal dieses widerliche Zeug mit der Fettschwarte und hätte mit Schinken nichts gemein. Eine nachträgliche Wiki-Recherche (sie Artikel Speck und Schinken) gab mir dann auch insofern Recht, dass es sich dabei um Schweinefleisch aus zweierlei Regionen des Tieres handelt. Aber die Beobachtung der Kommilitonin, dass die hiesigen Gestalten der Unterscheidung nicht mächtig sind, konnte ich nicht nachvollziehen. Auch nicht die daraus resultierende Vermutung, dass die Verwendung des Begriffs “Schinkenspeck” dann einer Tautologie gleichkäme.

Während dieses Gespräches kämpfte ich im Univarza mit einer Pizza Margherita und hatte ernsthaft zu schlucken. Ich bin zwar kein Fleischesfeind, ganz im Gegenteil. Aber die Gesprächsinhalte erzeugten dann doch einige äußerst bildwirksame Vorstellungen von regional-kulinarischen Grobheiten (zumal wir kurz zuvor erst über Schlachteplatte und Wurstebrei diskutiert hatten).

Immerhin gelang es mir, den Vorschlag vorzubringen, unpopulären Lebensmitteln mithilfe einer geschickt transportierten Werbekampagne zu einem besseren Prestige zu verhelfen. Und so lautet dann auch meine erste Botschaft an die Öffentlichkeit:

“Ich bin ganz hin und weg

von Schinkenspeck.”

Heute gehört bei einem Verkaufsgespräch für ein WLAN-Modem mit einer älteren Dame:

Luft-Modem