The Prestige

Geschrieben am 14 Januar 2007

“The Prestige” ist im Großen und Ganzen ein recht langweiliger Film. Mit Kostümfilmen kann ich in den seltensten Fällen etwas anfangen, zu abstrakt und fern scheint mir das Geschehen meist.
Wenn ein Regisseur wie Christopher Nolan an die Sache geht, könnte man erwarten, dass er aus Stoffen eine rätselhafte, nicht leicht durchschaubare Handlung bastelt, doch entgegen aller Ankündigungen trifft das hier nicht zu. Zwei sich rivalisierende Magier (Hugh Jackman als Rupert Angier und Christian Bale als Alfred Borden) werden hier dabei gezeigt, wie sie sich gegenseitig schikanieren und deren Rachegelüste stetig ausufernde Blüten treiben. Der eine möchte jeweils dem anderen das Geheimnis seines Tricks abspenstig machen.
Doch bald schon kommt der Zuschauer auf den Trichter, dass einigen Personen dabei eine viel größere Rolle zukommt, als die Kamera denjenigen an Beachtung schenkt. Es ist eben wie beim Butler oder Gärtner.

Michael Caine gelingt immerhin die Rolle des Cutters, des väterlichen Freundes Angiers, recht gut und David Bowie kann dem Physiker Nikola Tesla, der Angier zum wissenschaftlich fundierten Trick verhelfen soll, die gebotene Mystik und Extrovertheit verleihen.

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1 Kommentar bis jetzt
  1. S. Januar 14, 2007 17:32

    Naja, seh ich anders; ich fand den Film durchaus sehr kurzweilig und die Interaktion der Protagonisten bzw. Antagonisten (in diesem Fall waren die Grenzen interessanterweise fließend) äußerst gelungen!


Konsum



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