Das Leben ist ein negativer Rechnungsposten

Geschrieben am 17 Februar 2007

Einmal systematisch vorgerechnet bekommen, wieviel man an Geld monatlich benötigt und wieviel man im Gegenzug dafür aufzukommen hat, ist jedes Mal erneut ernüchternd galore. Jedermann und jede Frau hat immer in etwa die - wie man es kennt - „In-etwa“-Schere im Kopf und glaubt die meiste Zeit, mit dem jeweiligen Einkommen ließe sich der derzeitige Lebensstandard auch halten.

Aber wenn man das alles dann einmal in eine Soll und Haben-Tabelle befördert, erhält das buchhalterische „Leben“ plötzlich einen ganz geringen Stellenwert, obwohl man daneben permanent kalt und warm gewohnt, telefoniert, sich kranken- und renten- und sonstwasversichert hat, dem Studium gegenüber Gebühr zollte: Da wird das Leben auf einmal auf ein Viertel des Ganzen zurechtgestutzt. Obwohl man doch stets die Ansicht besaß, Wohnen und Leben und Lieben besäßen naturgemäß Parität.

Buchhaltung ist ein kaltes Brot. Buchhaltung deplatziert das Leben, obwohl es doch immer und jederzeit dabei ist.

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  1. Armer Schlucker mit Herz Februar 18, 2007 1:18

    Wem sachste das … *seufz*


Konsum



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