Alle wollen mich erschrecken

Geschrieben am 22 Februar 2007

“Hallo, bei der Überprüfung Ihres Mietkontos stellten wir einen Saldo von 981 Euro fest, […] Wir bitten Sie dringend, den fälligen Betrag bis zum 27.02.06 […] auf unser Konto zu überweisen, ansonsten kündigen wir Ihnen die Wohnung zum 31.03.!”

Fickende Sch*e! Das sind so die Nachrichten, die dem Empfänger und Leser den Puls schlagartig in die Höhe treiben und die Schweißdrüsen plötzliche Schwerstarbeit leisten lassen. Man sieht sich ab dem 01.04. auf der Straße sitzen, geschweige denn die Schmähungen der in Mitleidenschaft gezogenen Mitbewohner über sich ergehen lassen, die einem Veruntreuung zweier Monatsmieten unterstellen. Fragen tun sich auf: “Hoffentlich habe ich nicht versehentlich und vorschnell irgendwo im Internet die Kontodaten eingetippert und irgendein windiger Briefkastenfirmeninhaber hat es sich unter den Nagel gerissen!”

Vor dem geistigen Auge arbeitet man bereits weitere fünf Wochenstunden, um diese Unsumme dann mal in sechs Monaten ausgeglichen zu haben.

Aber nach einem Blick auf einen Kontoauszug ist die Welt dann wieder in Ordnung: Irgendjemand hat einmal einen Tag zu spät überwiesen, und daraufhin wird der Dauerauftrag gleich hinfällig und gelöscht (Wieso überhaupt?), alles Geld wurde angestaut.

Puuh, da fällt einem doch ein Stein, ach was rede ich, ein ganzes Bergwerk von Herzen…

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3 Kommentare bis jetzt
  1. derSparrenblogKollege Februar 25, 2007 13:41

    Das Geilste an deinem Beitrag ist, dass du das Wörtchen “Scheiße” zensierst, aber “Fickend” ausschreibst :D

  2. Rouven Februar 25, 2007 18:46

    Wenigstens einer bemerkt’s!
    “Sch*e” habe ich hier tatsächlich in den seltensten Fällen ausgeschrieben, aber den dahinterstehenden Anglizismus wollte ich doch noch durchscheinen lassen.

  3. Martin Februar 25, 2007 19:24

    Wechsel mal die Bank.

    Ansonsten kann ich das sehr gut nachempfinden, ich habe manchmal die gleichen Symptome, wenn ich meinen Chef als E-Mail- Absender lese.


Konsum



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