Flatrate

Geschrieben am 28 Februar 2007

Ich bin durchaus kein Feind von Anglizismen und stehe Lehnwörtern nicht negativ gegenüber. Jeder, der mich kennt, wird das bestätigen können. Und ich renne ebensowenig wegen jedem “denglisch” anmutenden Wort zum Verein für deutsche Sprache und halte tosende Tiraden.

Wenn mich aber eines zur Zeit auf die Palme bringt, ist es die inflationäre Verwendung des Begriffes “Flatrate” für alles und jeden. Ursprünglich eine Bezeichnung für pauschale Tarife für Telefon- und Internetnutzung gedacht, gibt es mittlerweile auch bloße Auto-Leasing-Verträge eine “Ford-Flatrate” und heute wollte man mir auf dem Jahnplatz sogar anstelle der monatlichen Gebühr in einem Fitnesscenter eine “Fitness-Flatrate” andrehen.

Mit dem Begriff einher geht in meinem Verständnis allerdings auch etwas gutes: Im Bewusstsein steht oft die Preiskonkurrenz zu anderen Anbietern und damit die Vergleichbarkeit.

Wenn’s danach gehen soll …na gut. Dann darf man meinetwegen auch “Wohn-Flatrate” statt “Miete” sagen. Eventuell vergleichen sich die Vermieter dann etwas häufiger untereinander…

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1 Kommentar bis jetzt
  1. Martin Februar 28, 2007 21:28

    Mir als Anbieter überweist jeden Monat die Kindergeldkasse eine Kids-Flatrate.


Konsum



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