BILDung

Posted on April 18, 2007
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Herrschaften, wir bzw. die Uni bzw. das Rektorat mit seinem Gebaren, Fläche an Unternehmen zu vermieten, hat es in’s BILDBlog geschafft:



Foto: BILDBlog.de















Marc sieht es bei Herm etwas anders als die wahrscheinlich meisten Studenten. Die BILD ist aber ein Organ des Satans und hat an einer BILDungseinrichtung wie der Uni nichts zu suchen.Immerhin konnten sich einige Studenten ein Herz fassen, denn ein befreundeter KuMu-Protestler berichtete mir soeben:
“der protest des astas hat sich ungewollt mit einer protestaktion von uns überschnitten, was aber irgendwie ganz lustig war. und dem aufblastor ist dank einiger zivilcouragierter kommilitonen gleich zweimal die luft ausgegangen :-)”

Filmzirkel

Posted on April 17, 2007
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Gestern Abend kam ich in den Genus eines kleinen Filmclubs, der sich nicht öffentlich präsentiert und über den ich deshalb nichts im Sparrenblog schreiben werde. Klar, sämtliche Vorstellungen dort sind “privater Natur”, man schaut sich im kleinen, angenehmen Kreis Filme an, die selbst für eine Nachtvorstellung auf Arte zu abwegig erscheinen.

Der gestrige Abend lief unter dem Motto “Vampire” und zwei Filme zum Thema wurden geboten. Leider schaffte ich es zeitlich nicht zum ersten (”Vampyr” von Carl-Theodor Dreyer, 1932), aber “La Belle Captive” (”Die schöne Gefangene”) von Alain Robbe-Grillet (1983) durfte ich genießen.

Etwas störend an letzterem ist dieses eindeutig, zeitlich verortbare 80er-Design und teilweise schlechte Ausleuchtung bei Innenaufnahmen, aber ansonsten spielt der Film mit unfassbar vielen Referenzen (das gleichnamige Bild von Magritte, die Rheingold-Ouvertüre aus “Nosferatu”, der Hinweis auf die “Braut von Corinth” (Goethe u.a.)) und liefert dem Betrachter eine verwirrende Detektivsuche mit dem Protagonisten, der nicht mehr selbst weiß, ob auf sein Bewusstsein von außen eingewirkt wird.

Schöner Film, insbesondere die Nachtfahrten gefielen mir. Habe ich lange nicht mehr gesehen, dass jemand eine Bluescreen dafür verwendet.

Meine Empfehlung: Mehr von diesen kleinen Filmzirkeln.

Alles super

Posted on April 15, 2007
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Herrlich, herrlich. Tolles Wetter und alle sind gut drauf.

Schöne Filme am Abend gucken (z.B. “McCabe und Mrs. Miller”. Unbedingt sehen!), Vorfreude auf Max Goldt haben.

Gestern Nacht habe ich geträumt, ich verliefe mich auf dem Nachauseweg in einen dunklen Wald à la Dante und geriete an ein kleines Häuschen. Neugierig gehe ich hinein und drinnen sitzen, an einer Abendmahls-Tafel mir gegenüber, sieben kleine Armini-Zwerge und wollen Gericht über mich halten. Warum ich nicht mehr für sie trommeln würde usw. Dabei bin ich doch mittlerweile schon ein großer Symphatisant des heimatlichen Fußballvereins.

Über die Strafe (evtl. auch Aufgabe), die mir auferlegt wurde, weiß ich nichts mehr. S. sagte heute morgen, ich  hätte des Nachts Unverständliches Zeugs gebrabbelt.

Das ist neu: Ich rede unterbewusst in fremden Zungen. Bitte rufe mal jemand beim Vatikan an…

Was zum Henker…

Posted on April 14, 2007
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…sitzt Ihr vor dem Rechner und guckt in Blogs herum?

Geht gefälligst mal raus, es ist schließlich April!

Großmeister Goldt

Posted on April 13, 2007
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Werbung muss man für Max Goldt bestimmt nicht mehr machen, aber ich dachte mir, alle, die sich für seine Lesung im TAM am Sonntag, 15.04., interessieren, sollte ich hier darauf hinweisen, dass es bereits gestern mittag nur noch 28 Karten gab.

Preis: 15 bzw. 12 Euro (ermäßigt jeweils die Hälfte)

Ticket to ride

Posted on April 13, 2007
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Man lerne daraus: Wenn man etwas Zeit benötigt, um den neuen, höheren Semesterbeitrag + Studiengebühr zusammenzukratzen, diese Summe infolge von Verspätung erst zwei Wochen vor Semesterbeginn überweisen kann, dann hat man erst seit gestern das neue Semesterticket in der sicheren Hand.

Satte zwölf Tage Vermeidung jeder überflüssigen Fahrt mit dem ÖPNV sind imstande, einen das sorgenfreie Hin- und Herfahren erst einmal richtig schätzen  zu lassen.

Ungeachtet der Sorgen, die man sich überdies macht, ob man wegen irgendeines nicht bewussten Fehltrittes (–>keine reichen Eltern!) zwangsexmatrikuliert wurde.

Gutes Gefühl

Posted on April 12, 2007
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Schön, wenn man sich mal so richtig austoben kann. Im Sparrenblog lässt es sich herrlich polemisch sein und meckern kann man, dass es nur so eine Art hat ;-)

Text, Drugs & Rock’n’Roll

Posted on April 10, 2007
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Eine Freundin wollte in meinem Heimatort unbedingt in ein Buch hineinsehen, das sich in meinem Besitz befindet, und so packte ich es über die Ostertage ein, las es sicherheitshalber noch einmal im Zug. Denn - Asche auf mein Haupt - bis dato lag es unbeachtet bei mir herum, doch ich wollte schließlich selbst wissen, was ich denn da verleihen sollte. Letztendlich stellte sich heraus, dass lediglich das Layout bei der Freundin von Interesse war, aber so war ich heilfroh, dass ich es mir immerhin einmal inhaltlich zu Gemüte gefahren hatte.

“Text, Drugs & Rock’n'Roll” ist eine Anthologie, die mir der verehrte und befreundete Verleger Marc Schuster beim letzten Poetry Slam zugesteckt hatte und sie führte in meinem Zimmer bis dato ein eher - wie gesagt - “Mauerblümchendasein”. Wie viele dieser Textsammlungen aus dem Slam-Umkreis hatte ich bisher schon in den Händen gehalten? Viel zu viele. Und wie oft musste ich feststellen, dass der gedruckte Text mit dem meist vorab gehörten Vortrag des Schreibers in punkto Qualität nicht mehr viel gemein hat? Unzählige Male.

Und wenn dann noch der Hauptbestandteil des Buches aus Texten besteht, deren Verfasser (”alle im Alter zwischen 19 und 23 Jahren”) den Studiengang “Kreatives Schreiben” in Hildesheim besuchen, ist die Skepsis erstmal groß. Doch die legt sich bald, sehr bald sogar. Trotz des Titels, der mich zunächst den üblichen Versuch des Angriffs auf die Lachmuskeln befürchten ließ.

Gelacht werden darf hier nämlich nicht, höchstens geschmunzelt. Die vier jungen Künstler (so nenne ich sie nun nach Durchsicht des Buches) schreiben viel zu intelligent, als dass man nicht noch einmal genau hingucken möchte, was man denn dort gerade gelesen hat. Tilman Straßer, Jan Fischer, Marcel Maaß und Lino Wirag heißen sie, die offenbar und zu Recht mittlerweile einige Preise für ihre Preziosen eingeheimst haben. Was sie eventuell (Vorsichtig sein, was man hier behauptet) an Lebenserfahrung noch nicht besitzen, machen sie mit Phantasie und Spielerei wieder um ein Vielfaches wett, und das unter Einsatz von Wörtern, die man lange nicht gelesen zu haben glaubt (so habe ich persönlich vorher nie so oft das Verb “blaken” gelesen, wie Lino Wirag es verwendet).

Man kann den Versuch unternehmen und sich die Textsammlung neben das Bett legen mit dem Vorhaben, jeden Abend vor’m Einschlafen eine Geschichte zu lesen. Das Vorhaben wird scheitern, denn eh man sich’s versieht, bleibt man so lange wach, bis man es durchgelesen hat. Und auf den letzten Seiten das bitterbitterböseste Gedicht über Kinder entdeckt, das die Welt je gesehen hat.

Mehr:

Conradverlag

Lino Wirag

Themenwechsel

Posted on April 9, 2007
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Schwarz war vielleicht doch nicht so augenfreundlich. Bin schließlich selbst ein wenig kurzsichtig…

Fremdwort der Woche

Posted on April 8, 2007
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Heute: “füsilieren

Brockhaus-Lemma:

fü|si|lie|ren [V.3, hat füsiliert; mit Akk.; selten] standrechtlich erschießen

Anwendungsbeispiel:

“Füßelnde Fetischisten werden stehenden Fußes füsiliert.”

« go backkeep looking »

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