Da ist man ab heute Kunde bei einem neuen Internetanbieter, aber zuständig für die DSL-Umstellung ist immer noch der Monopolist. Und der Techniker dieses Konzerns behauptet nun, heute bei uns wegen der Umstellung gewesen zu sein, aber niemanden angetroffen zu haben.
Glatte Lüge, es war dauernd jemand da. Und der nächste mögliche Termin ist erst in ca. zwei Wochen. Ich gehe die Wände hoch…
Nun ja. Demnächst passiert hier also nicht sehr viel.
EDIT: Wenn ich nicht gerade andere Menschen (s. Freundin) mit INet-Anschluss nerve, kann ich ja neuerdings immerhin ab und an mobloggen. Auf die nächste Handyrechnung kann man gespannt sein.
Wo sollte es auch anders möglich sein als in den USA, Religion mit diesseitigen Themen zu verknüpfen, um so größere Aufmerksamkeit zu erzielen:
„Hört auf zu Shoppen…” lautet die Forderung und endet mit “…und lobet den Herrn. Hallelujah!“
Selbst mir als “Ungläubigem” ist ein wenig unbehaglich bei den Aussagen der Church of Stop Shopping zumute, aber auf diese Weise, so meint Reverend Billy, hören einem die Leute wenigstens bei der Konsumkritik zu. Man müsse nunmal unterhaltsam sein.
“Jesus war ein Entertainer. Ich bin ganz sicher, dass sie die Witze aus seinen Predigten einfach herausgestrichen haben.“
Na, wenn es denn der Sache dient…
Feiern geht einfach nicht mehr!
Mit Design-FHlern zusammen in schwülster Luft eines 3. OGs trinken, das haut mich offenbar bereits nach vier Stunden so hart um, dass ich schon um 2 Uhr nachts gehen und erst einmal sage und schreibe zwölf (!!!) Stunden schlafen muss.
Zum Glück gibt es heute Abend Sci-Fi-Filme (Star Wars V), die man bereits x-mal gesehen hat und deren Ausgang man bereits kennt…
Günter Wallraff ist zurück und ich stelle mir die Frage, weshalb er so große Angst davor hat, erkannt zu werden und bei jeder seiner Enthüllungsaktionen inkognito ermitteln muss.
ICH würde DEN nie auf offener Straße erkennen. Wann habe ich ihn denn das letzte Mal im Fernsehen gesehen? Ich weiß es nicht mehr. Aber selbst bei einem zufälligen Treffen mit einer äußerst bekannten Persönlichkeit wie zum Beispiel der Bundeskanzlerin geriete ich in Zweifel, ob sie es tatsächlich sei oder bloß jemand, der ihr verblüffend ähnlich sieht. Und dann würde ich - so wie ich mich kenne - meine Frage höchstwahrscheinlich für mich behalten, damit’s zu keiner peinlichen Situation kommt.
Und da es nicht nur mir so geht, sondern einer ganzen Menge Leute, bräuchte Herr Wallraff in dieser Hinsicht keine große Angst verspüren: Die Menschen halten die Klappe, wenn sie sich unsicher fühlen, aus reinem Selbstschutz. Eventuell ist er eine Spur zu paranoid, aber bei den Themen und Firmen, mit denen er sich beschäftigt und die er untersucht, würde ich das auf die Dauer vermutlich ebenfalls werden. Eine andere Identität hätte meiner Meinung nach vollauf genügt.
Nichtsdestotrotz spricht er in seiner neuen Enthüllungsstory ein Thema an, das mich als Studenten, der unbedingt Geld organisieren muss, aber körperlich nicht sehr belastbar ist, unmittelbar betrifft. Zwar habe ich nie derlei krasse Beispiele kennengelernt, wie sie dort beschrieben werden, aber man darf gerne ein Augenmerk darauf richten, so dass die Bedingungen nicht überall einreißen.


