Kühles Kino und schizophrene Veganer
Geschrieben am 10 Juni 2007
Da geht die Freundin also zur Arbeit und überlässt mir kurzerhand den PC und… ich weiß nicht, worüber ich mal etwas erzählen könnte. Außer darüber, dass ich bemerkt habe, wie lange diese Seite hier mittlerweile lädt, wenn man allerlei Schnickschnack einbindet. Ich werde gleich einmal das eine oder andere deaktivieren.
Ach so, am Freitag waren wir in dem Film “2 Tage Paris”, den ich für sehr sehenswert halte. Nicht, dass er besonders wichtig wäre, aber es ist eine nette Sentenz über Verwirrungen, die aufgrund unterschiedlicher sprachlicher und kultureller Herkunft entstehen können, dargestellt anhand eines Pärchens während ihres Urlaubs.
Na gut, über “unterschiedliche Kultur” ließe sich streiten, stammt SIE doch aus Paris und ER aus New York. Gemeinsamkeiten ließen sich über die “westliche Hemisphäre” noch ausmachen, bevor mir da wieder jemand zuvorkommt. Aber ich denke, es ist klar, dass allein zwischen Europa und Amerika herbe Differenzen auszumachen sind.
Bemerkenswert an dem Kinobesuch selbst war allemal, dass wir diesen am letzten Freitag bewältigten, und zwar im Lichtwerk, während nebenan das Flasharts-Fest stattfand. Gemessen an dem Volk, das sich im Ravensberger Park versammelte, und der Hitze, die draußen herrschte, trafen wir mit offenbar fünf anderen Kinobesuchern im vollklimatisierten Saal die eindeutig angenehmere Entscheidung. Auch, wenn July Delpy zwischendurch gegen das Feuerwerk und Faithless-Sound ankämpfen musste.
Der kurze Gastauftritt Daniel Brühls im Film (weshalb prangt dessen Name eigentlich so groß auf dem Plakat?) verhalf uns immerhin auch zu einer neuen Einsicht: Hütet Euch vor “schizophrenen Veganern”!

