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Cup der guten Worte (mit Whiskydosen-Desillusion)

Gestandene 17 zahlende Gäste waren dann im Kaiserkeller Detmold zugegen, nebst  – empfunden – ebenso vielen Slammern und deren Anhang. Da kommt nicht schnell Stimmung auf. Mit meinem beim Bunkerslam noch gerockten Sandkasten-Rumble bekam ich hier keinerlei Reaktion zu spüren, vermutlich nur Antipathie und wurde unter ferner liefen abgehandelt. Naja, wat soll’s.

Von den lediglich sechs Startenden gewann dann verdient Lars und ich gab mir anschließend auch noch die Blöße, mich im Whiskytrinken nicht so recht auszukennen. Der Hauptgewinn bestand nämlich aus einer dieser Whiskydosen, die man beim Einkauf vielleicht schon einmal gesehen haben mag, aber niemals selbst zuhause im Regal stehen hatte.

Warum auch? Ist doch viel zu unpraktisch, dachte ich mir und fragte Lars daraufhin, wie man überhaupt das Gesöffs aus einer Dose tropfsicher in Gläser schenken will.

“Mein Freund,” so oder ähnlich antworte ätherisch der darauf versierte Hamelner. “Das ist keine Getränkedose, sondern lediglich die schmucke Umverpackung für die Flasche.”

Ich konnte es nicht glauben, hatte ich doch niemals so etwas in der Hand gehabt, um mich davon selbst zu überzeugen. Allzu klar schien mir der Sinn der zylindrigen Form zu sein. Doch bei Ergreifen und Schütteln des jetzigen Hauptpreises musste ich eingestehen: Er hatte Recht, darin befand sich doch tatsächlich eine Flasche.

Von Pein ergriffen, zog ich mich alsbald zurück..

3 Kommentare

  1. Lars schrieb:

    Danke!

    Das mit dem Publikum ist mir aber auch aufgefallen, das war schon sehr betulich da. Nach der Vorrunde dachte ich “Nie wieder Detmold”, in der sicheren Gewißheit, komplett abgestunken zu haben.

    Und unter uns: Ich trinke überhaupt keinen Whisky. Gekauft habe ich noch nie welchen. Das Zeug schmeckt pur wie Holzkohle.

    Ohne Cola kriege ich das Zeug nicht runter. Aber sag’s keinem. :-)

    Mittwoch, 12. September 2007 um 8:27 | Permalink
  2. Martin schrieb:

    “vermutlich nur Antipathie”

    Nein. Das stimmt definitiv nicht.

    Ich war einer der “gefühlt” 8 zahlenden Gästen. Es lag wohl eher an der muckeligen Runde, dass so gar keine Stimmung aufkommen wollte.

    Mittwoch, 12. September 2007 um 9:22 | Permalink
  3. @irsign schrieb:

    Amarula kommt übrigens auch in so einer Dose daher. *lecker* :tongue1_tb:

    Mittwoch, 12. September 2007 um 13:58 | Permalink

Ein Trackback/Pingback

  1. spitblog » Hier ist es auch schön: Hagen on Montag, 17. September 2007 um 17:09

    [...] Rouven schon beschrieben hatte: Man mußte sich als Slammer vorkommen, als würde einem eine Welle der Antipathie [...]

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