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Godwins Gesetz

Das ist mit Sicherheit schon einmal jemandem aufgefallen: Wenn in einer Diskussion plötzlich ein unstatthafter Vergleich mit den Nazis oder mit Hitler (oder irgendeinem anderen Aspekt des 3. Reichs) vorgebracht wird, kommt die eigentliche Diskussion zum Erliegen. Wird ein Befürworter oder Gegner irgendeines Arguments eines solchen Ansinnens bezichtigt, tritt plötzlich Empörung auf und bemächtigt sich des Disputs, lässt keine Rückkehr mehr zu ihm und dem Thema zu. Die weitere Diskussion ist komplett unmöglich, eine Lösung des behandelten Sachverhalts ebensowenig.

Was derjenige, der diesen Vergleich eingebracht hat, aber in den seltensten Fällen bedenkt, ist, dass er sich selbst damit jegliche Kompetenz zum Führen einer sachlichen Diskussion mehr oder weniger bewusst abspricht. ben_ hat uns neulich, bei Gelegenheit, darauf hingewiesen, dass es hierfür bereits Versuche zur Benennung einer Regel gegeben hat: Godwins Gesetz.

Einen Versuch ist es immerhin wert, zumindest in der Hoffung, damit künftig auf dieses Phänomen aufmerksam machen zu können, falls man bei künftigen Diskussionen auf eben diese Bredouille trifft. Hauptsache, die Gesprächspartner kennen die Regel und zeigen daraufhin Einsicht.

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