Im US-Bundesstaat Nebraska hat der Abgeordnete Chambers die Theodizee-Frage für sich beantwortet: Gott ist für den ganzen Mist auf Erden verantwortlich und gehört daher vor Gericht, die Strafanzeige hat er bereits gestellt.
Womit er uns – sollte das Verfahren beginnen (und wer weiß das schon so genau bei den verrückten Prozessen dort?) – eine fabelhaftes Beispiel für den Stand der dortigen Säkularisierung gibt. Sollte sie jemals in den USA weit vorangeschritten sein…
3 Kommentare
Wieso zitiert eigentlich jeder diese Nummer, aber niemand macht sich die Mühe, den Beitrag mal zu lesen?
Dort steht nämlich deutlich, warum der Abgeordnete das tut:
“Der US-Politiker möchte mit seiner Klage auf die abstrusen Seiten des amerikanischen Rechtswesens hinweisen, in dem jeder jeden verklagen könne.”
Und das finde ich dann schon gar nicht mehr so kurios.
airsign hat da auch schon vor wochen drüber geschrieben. allerdings mit dem hinweis, dass die idee dahinter gar nicht so doof und eher verständlich ist.
Als bekennender Vollatheist (und nicht so neumodisch agnostisch, nein) fällt mir die Schlagzeile natürlich sofort in’s Auge und ich empfinde Symphatie.
Aber jeder, der das liest, wird sich mit Sicherheit sofort über die Möglichkeit des Rechtssystems verwunder, womit der Denkanstoß schon gegeben ist…
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