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Vorzug des schlechten Wetters

Toll am Wochenende sind die vielen Möglichkeiten, sich alte Schinken anzugucken. Und dabei die großen Diven mit ihrem Familiennamen und bestimmten Artikel zu benennen: “die Dietrich”, “die Gabor” (in Orson Welles “Im Zeichen des Bösen” z.B.), “die Monroe” (in John Hustons “Misfits“) oder “die Davis” und “die Crawford” (in Aldrichs “Was geschah wirklich mit Baby Jane?“).

Einen wahren Superklassiker haben wir uns dann neulich auch noch gegeben: Hitchcocks “Über den Dächern von Nizza” mit einem beinahe bis zur Kohlrabenschwärze gebrannten Cary Grant und der blassen “Kelly”. Will man sich nach Urlaub zurücksehnen, braucht es nur diesen (damals bestimmt von der Touristikbranche schwarz finanzierten) Film.

Wie schön auch die Vorstellung ist, wenn eine gutbetuchte Frau im Hotelzimmer feststellt, dass ihr der Schmuck entwendet wurde, und statt zum Telefonhörer zu greifen einfach das Fenster öffnet und beginnt loszuschreien: “Hilfe!!! Polizei!!! Ich wurde bestohlen!!!” Drama, Drama…

Herrlich, diese grauen Tage.

2 Kommentare

  1. Fudge schrieb:

    Wegen eines Tiefs, das viel Regen und Kälte mit sich brachte, sah ich gestern Inspector Clouseau!

    Montag, 1. Oktober 2007 um 9:22 | Permalink
  2. Rouven schrieb:

    “Der rosarote Panther” lief hier vorgestern auch, allerdings recht spät, außerdem empfängt S. nicht den Sender “hr”. Wäre sonst auch ‘ne Option gewesen…

    Montag, 1. Oktober 2007 um 10:33 | Permalink

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