Awakening
Posted on September 25, 2007
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Please let’s sleep ’til the sun won’t hurt so much
Posted on September 25, 2007
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Ablegen wollen
Posted on September 25, 2007
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Blau-Weiß
Posted on September 25, 2007
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Back in town
Posted on September 24, 2007
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Da wären wir wieder, nach einem kurzen, aber intensiven Trip auf Minos’ Insel. Viel Sonne, Meer, gutes Essen und jede Menge jahrtausende alten Staub gekostet haben wir. Und alle möglichen kretischen Katzen gestreichelt. Jetzt haben wir die Strandtavernen und archäologischen Stätten wieder verlassen müssen, aber einiges an Eindrücken und Bildmaterial mitgebracht. Davon evtl. die Tage mehr.
Jetzt ziehe ich mir mal lieber ‘nen Pulli an.
Take these wings and fly away
Posted on September 24, 2007
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Stereotonie im Dom
Posted on September 22, 2007
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Vettern- bzw. sogar Bruderwirtschaft! Von meiner selbstpersönlichen Seite (Mischa tat dies im Sparrenblog, glaube ich, ähhh…, hoffe ich, bereits) noch einmal ein Hinweis an dieser Stelle:
Wer heute Abend noch nichts vorhat, darf gerne im Falkendom vorbeischauen, denn dort begeht mein Bruder Randy die Veröffentlichung seiner nunmehr dritten CD “Stereotonie”.
Tobt er sich als Bandmitglied bei Klara Kontrol und Njatr experimentell-rocklastig aus, als Produzent zahlreicher Bands und Hörbuchautoren der Stadt bereits tätig, gibt er sich solo gerne elektronischen Studien hin (ein Beispiel ist auf dem Arminia-Sampler zu hören). Die Grundstruktur bleibt dabei dem Rock verhaftet, doch die verwendeten Samples entsammen vornehmlich den eigens im Alltag festgehaltenen Aufnahmen: Ist man mit ihm unterwegs, muss man damit rechnen, dass hier und da ein ungewöhnliches Bahngeräusch, oder eine schließende Tür, das quietschende, schlecht verlegte Laminat oder das sonderbare Gluckern der Heizung mitgeschnitten wird. Der Mann hört alles und nimmt alles das auf, was er für würdig erachtet.
Das mag für den ein oder anderen abschreckend klingen, aber es ist erstaunlich, was der Rocker daraus zaubert. Auch, wenn seine Sounds etwas weit vom Mainstream entfernt sein mögen, werden sich sicherlich bald mehr Gehörgänge für ihn öffnen: Dafür groovt, plinkt und rummst es zu sehr.
P.S.: Richtet Grüße aus! Ich konnte mir bei der Reisebuchung keinen anderen Termin mehr aussuchen!

Godwins Gesetz
Posted on September 21, 2007
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Das ist mit Sicherheit schon einmal jemandem aufgefallen: Wenn in einer Diskussion plötzlich ein unstatthafter Vergleich mit den Nazis oder mit Hitler (oder irgendeinem anderen Aspekt des 3. Reichs) vorgebracht wird, kommt die eigentliche Diskussion zum Erliegen. Wird ein Befürworter oder Gegner irgendeines Arguments eines solchen Ansinnens bezichtigt, tritt plötzlich Empörung auf und bemächtigt sich des Disputs, lässt keine Rückkehr mehr zu ihm und dem Thema zu. Die weitere Diskussion ist komplett unmöglich, eine Lösung des behandelten Sachverhalts ebensowenig.
Was derjenige, der diesen Vergleich eingebracht hat, aber in den seltensten Fällen bedenkt, ist, dass er sich selbst damit jegliche Kompetenz zum Führen einer sachlichen Diskussion mehr oder weniger bewusst abspricht. ben_ hat uns neulich, bei Gelegenheit, darauf hingewiesen, dass es hierfür bereits Versuche zur Benennung einer Regel gegeben hat: Godwins Gesetz.
Einen Versuch ist es immerhin wert, zumindest in der Hoffung, damit künftig auf dieses Phänomen aufmerksam machen zu können, falls man bei künftigen Diskussionen auf eben diese Bredouille trifft. Hauptsache, die Gesprächspartner kennen die Regel und zeigen daraufhin Einsicht.
Abenteuer auf Kreta
Posted on September 20, 2007
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Kurzer Zwischenbericht (vor einer Woche geschrieben) darüber, was mir jetzt gerade bestimmt passiert
Ich sitze gerade am Strand und trinke Metaxa. Das tun hier alle. Dauernd. Sie sagen, dass sei das beste Erfrischungsgetränk gegen die unerträgliche Hitze, die hier herrscht. Den von Costa Cordalis besungenen griechischen Wein gäbe es gar nicht wirklich, den hätten die Türken erfunden, um im Ausland für Kopfschmerzen mit fadem Beigeschmack zu sorgen. Und im Prinzip gäbe es auch gar nichts anderes als Metaxa. Außer Ziegenmilch vielleicht.
Ich wunderte mich übrigens bereits darob, dass sich hier alle Einwohner immer in Togas kleiden, zumal sie hier a) diese Tradition doch gar nicht vom Festland her hätten übernehmen müssen und es b) sehr unpraktisch ist, da man sehr oft zur Toilette gehen muss wegen des vielen Metaxas. Ständig dieses ewige Aufpassen auf die langen Tücher. Kein Wunder, dass so mancher dabei ganz fleckig durch die Taverne rennt. Doch es klärt sich schnell auf: Die Regierung hatte per Dekret bewirkt, dass alle Bewohner bei einem Waldbrand sofort ihre Klamotten ausziehen und zum Löschen benutzen müssen. Auch, wenn man hier weniger davon gefährdet ist als auf dem Festland, mussten beim letzten großen Brand alle solidarisch ihre Kleidung ausziehen und per FedEx ab damit. Zuwiderhandlungen würden streng mit Metaxaentzug geahndet. Ich bin total entsetzt.
Um nicht unnötig als Tourist aufzufallen, habe ich mir selbst auch eine Toga besorgt und angezogen. Meine Papiere und mein Geld verstecke ich darunter an Körperstellen, die mir dafür halbwegs geeignet erscheinen. Wenn ich nicht aufpasse, fängt alles an streng zu griechen. Ich strenge mich an, und wie.
Heute ist außerdem Kultur an der Reihe. Wir wollen uns ein paar kaputte Steine ansehen fahren. Im Ort nehmen wir uns ein Metaxi, und, um endlich und für alle Male ein völlig überstrapaziertes Gerücht aus der Welt zu schaffen: Alle griechischen Metaxi-Fahrer hupen immer, auch in Kurven. In Phaistos gibt es ein besonders kaputte Steine, aber die Steine in Knossos, die sind am kaputtesten (aber mit Delphinen drauf). Wir kaufen Postkarten von kaputten Steinen und bekommen noch ein paar Kaputte-Steine-Schlüsselanhänger umsonst dazu, weil der Verkäufer uns wegen unserer Togas für nicht ganz so dekadent hält wie die ziegenmilchtrinkenden Engländer.
Spät abends versuche ich im Hotellabyrinth, den Weg zurück zu meinem Zimmer zu finden und scheitere dabei kläglich. Ein als Stier verkleideter, kretischer Student macht doofe Witze darüber und zeigt mir mehrere, an der Wand farblich unterschiedliche Markierungen. “Halten Sie sich an die dort,” zeigt er auf irgendeine und sagt weiter: “Dann sind sie gleich im Bett.” Ich verlange noch eine Flasche Metaxa, aber er sagt zu mir darauf, dass “Zimmerservice” das erste Wort sei, das er nicht aus dem Griechischen herleiten könne.
Endlich im Bett angekommen, schalte ich noch kurz den Fernseher ein, verstehe aber nichts von dem, was die Leute darin reden (wundere mich gleichzeitig, dass ich heute alles verstanden habe). Ich nehme noch einen von diesen Feta-Snacks, die die Hotel-Stiere hier jeden Tag auf den Nachttisch stellen, und schlafe allmählich ein.
“Morgen,” das sage ich mir bereits jetzt schon drei Tage in Folge, “werde ich endlich einmal Urlaub machen…“
U Has Cheezburger?
Posted on September 19, 2007
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Das ethische Problem von Gewalt gegenüber Tieren oder was überhaupt einen Menschen vom Tier unterscheidet, wollte ich hier gar nicht ansprechen. Mir fällt nämlich jedes Mal, wenn ich an eben diesen Freund denke, ein Satz seinerseits ein, den er vor mindestens über zehn Jahren zum Thema “Katzen” gesagt hatte:
“Wenn das Fressen oder das Fernsehprogramm langweilig für die waren, dann killen die eben mal ein paar kleine Vögel.”
Das war -wie gesagt -vor langer Zeit. Vor langer Zeit hatte ich allerdings auch viele Dinge gesagt, die heutzutage wahrscheinlich unhaltbar wären.Katzen haben jedenfalls eine Irrsinns-Renaissance in den letzten paar Jahren erfahren. Als hätte man förmlich nach etwas gesucht, das niedlich, süß und abhängig daherkommt, stattdessen aber ein unvorhersehbares und eigensinniges Selbst besitzt. Hello Kitty und Pussy Deluxe, überall in allen Formen findet man Katzen, bis hin zu Schusters Geschichten. Ich sehe immer mehr davon. Oder bin ich etwa übersensibilisiert, weil ich - angeregt durch eben alle diese Erscheinungen - ebenfalls mit dem Mitbewohner über die Anschaffung einer Katze bereits nachdenke.
Gipfel des Ganzen sind aber die irre niedlichen Bildchen von “I Can Has Cheezburger“, einer amerikanischen Sammlung von Katzenfotos, auf denen man den Akteurknäueln ein Slang-Englisch à la Ali G. untergejubelt hat. Das macht ein naives Kindchenschema und die aufgestülpten menschlichen Verhaltensmuster dann so richtig perfekt. Wahnsinnig süß!

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