Keiner schlafe
Geschrieben am 21 Oktober 2007
Eine Arie war dieses Wochenende, mit einem meditativem Grundcharakter behaftet, mit vielerlei Verzierungen und niedlichen Manierismen en portato, einer musikalischen Phrasierung also, die ich anderen gerne vorziehe. Und doch endete es durch eine ungeahnte Neuigkeit in plötzlichen Koloraturen. Die Gesangsmelodie erreichte Höhen einer bisher unbekannten Oktave und das Orchester senkte vor Ehrfurcht die Instrumente. Sprachlosigkeit!
Freunde können manchmal ganz phantastisch singen.

