po|la|ri|sie|ren [V.3, hat polarisiert] I [mit Akk.] 1 in eine feste Schwingungsrichtung bringen; Licht p. 2 Gegensätze hervorbringen, spalten; diese Frage polarisiert die ganze Bevölkerung II [refl.] sich p. sich zu Gegensätzen entwickeln, als Gegensätze hervortreten; Meinungen p. sich [über frz. polariser in ders. Bed. zu lat. polus <griech. polos ”Pol“, eigtl. ”Drehpunkt“, zu pelein ”sich bewegen“]
Quelle: wissen.de
Roland Koch polarisiert gerne, wie er selbst sagt, und fügt gleich hinzu: “Die Wähler müssen sehen, dass sie entscheiden, zu welchem Bahnhof der Zug fährt.” [via SpOn] Das sei nämlich “der Demokratie förderlich”.
Nun gibt die hessische CDU kurz vor knapp, nach für sie bedrohlichen Umfragewerten, die Parole: “Ypsilanti, al-Wazir und die Kommunisten stoppen!” heraus und schert damit die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen sowie die Linkspartei über einen Kamm, will sich demgegenüber positionieren.
Inwiefern man in Hessen Umfragewerten vertrauen kann (die Bereitschaft, abends telefonisch von den Instituten angerufen zu werden und mitzumachen, dürfte lediglich bei politisch Interessierten besonders hoch sein), kann man erst am Wahlabend ersehen und den Tag (wie mit ein paar schnieken YouTube-Videos) vor diesem Abend zu loben, wäre mit Sicherheit etwas verfrüht.
Aber wo wir gerade beim Polarisieren sind: Was ist eigentlich nochmal das Gegenteil von Kommunismus?

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