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Eye on Nippon

Fernost übt wahrscheinlich nicht nur auf mich alleine eine große Faszination aus. Die Landschaft sieht anders aus, die Menschen ebenfalls etwas und sie pflegen von den unseren abweichende Kommunikationskonventionen. Darüber hinaus besitzt man dort auch andere, kulturelle Wertschätzungen, was sich beobachtbar von Architektur bis hin zur Kunst niederschlägt. Und die Luft ist in Asien auch besser. Na gut, den letzten Punkt kann ich nun nicht so bestätigen, ich stelle es mir nur stets so vor. Eines Tages will ich sie einmal selbst einatmen.

Immerhin kann ich von mir behaupten, dass meine Faszination so weit gediehen ist, dass ich inzwischen – mit den entsprechenden Büchern ausgestattet – chinesische Schriftzeichen recht schnell entziffern und auch schreiben kann. Das muss mir erst einmal jemand nachmachen.

Via Ehrensenf (die wollen sich ja nicht mehr verlinken lassen) bin ich nunmehr auf einige Fotodokumente aus Japan gestoßen.

Felice Beato war in den 1860er und 1870er Jahren auf den Inseln unterwegs und hat jede Menge Material hinterlassen, historische Bilder von damaligen, japanischen Personen und natürlich auch Landschaftsbilder. Wenn man nicht wüsste, dass der Alltag damals kein Ponyhof war, würde man sich kurz einen Timewarp wünschen, um mal hineinzuschnuppern.

Gegenwärtig gleicht Nippon an vielen Ecken einem Science-Fiction-Film, in dem sich kulturelle Museumsinseln verstecken. Der Kontrast ist zwar nicht so mein Ding, aber anschauen kann man es sich zumindest einmal im neuen Flickr-Pool Japan HDR. Eventuell muss man sich aber mit eigenen Augen überzeugen.

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