Chipmunking

Posted on Februar 22, 2008
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Wie ich über Plockhead gewahr werde, gibt es anscheinend jemanden, der bekannte Songs ein paar Noten höher pitched, um sie dann über YouTube in’s Netz zu stellen. Daran ist an sich noch nichts Besonderes, denn the context is the key. Das Verfahren bezeichnet derjenige nämlich als Chipmunking und es existieren mittlerweile jede Menge dieser Stücke unter dem Label ChipmunkNation.

Bei der Vorstellung, wie die Chipmunks z.B. Deep Purples “Smoke On The Water” interpretieren, will mich das Grinsen einfach nicht mehr verlassen:

ebay-Ratespielchen

Posted on Februar 22, 2008
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Kleines Ratespiel am Morgen: Was gibt der Nutzer unepetiteplanete vor, hier bei ebay belgique veräußern zu wollen? 10.000 Euro (Sofort-Kaufpreis) sind immerhin eine stolze Summe. Die Auktion läuft bis zum 28.02.08, für den Fall, dass jemand mitbieten möchte.

Ne pas dormir

Posted on Februar 22, 2008
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Das letzte Mal war ich in Paris in der 7. Klasse, das war 1989. Und wie ich das gerade eben so schreibe, dabei erschrecke, dass das bereits fast 20 Jahre her ist und ich beinahe sagen wollte, das sei doch erst gestern gewesen, wird mir plötzlich ganz schwindelig bei dem Gedanken an mein persönliches Empfinden von Zeit. Womöglich bin ich übermorgen schon tot oder so.

Damals gab es in Paris noch nicht die gläserne Pyramide von Mitterand, und die Grand Arche im La Défense befand sich ebenfalls noch im Bau. Doch ich werde irgendwann einmal wieder dorthin müssen.

Denn betrachtet man diese breathtaking Langzeitbelichtung der Stadt bei Nacht, kann man den, der an Aussagen wie “Städte besitzen selbst eine Art Leben” zweifelt, Lügen strafen. Es scheint plötzlich nicht mehr nur eine Trope zu sein, wenn man davon spricht, “Paris würde niemals schlafen”:

[via]

Swede Movies - Star Wars

Posted on Februar 21, 2008
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An anderer Stelle hatte ich bereits darauf hingewiesen: Michel Gondry hat einen neuen Film gedreht, auf den ich gespannt wie ein Flitzebogen bin. “Be Kind Rewind” handelt von zwei Videotheksinhabern, die durch ein Unglück alle ihre Filme gelöscht haben und selbst nachdrehen müssen.

Für diesen Prozess erfinden sie dazu noch den Neologismus “to swede” (in Dictionaries gucken bleibt erfolglos) und einer der Hauptdarsteller, Jack Black, ruft im eigens dafür erstellten YouTube-Portal zum Nachdrehen und Hochladen von Lieblingsfilmen auf. Dort sind mittlerweile jede Menge Perlen eingetrudelt, aber das hier ist bisher noch mein ungeschlagener Favorit.

Wicked

Posted on Februar 20, 2008
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Mal angenommen, ich hätte Zeit meines Lebens damit verbracht, teilweise recht angesehenen Journalismus zu betreiben, der sogar über die nationalen Grenzen hinweg wahrgenommen wurde. Und mal angenommen, ich wäre durch diese eingesetzte Energie auch zu einer der Gallionsfiguren der deutschen Nachrichtenformate geworden, wobei wahrscheinlich der Posten des Tagesthemen-Sprechers als einer der renommiertesten gelten dürfte.

Ich würde es auch nicht ertragen, meinen Lebensabend damit zu verbringen, anderen Journalisten vor dem Fernseher bei der Arbeit zuzusehen. Aber muss ich gleich, um der Ehefrau zuhause nicht auf die Nerven zu fallen, mich als Herausgeber beim neuesten Internet-Nachrichtenportal derart in den Vordergrund drängen? Wobei mit der Zielgruppe eindeutig jüngere Generationen definiert werden? Und anschließend meinen Kopf dafür herhalten, dass es so miserabel gelungen ist und wahrscheinlich Klagen wegen Verursachung von Augenkrebs nach sich zieht?

Ich werde zunächst einmal kein Freund von Zoomer.de.

Wieviel das Internet wiegt

Posted on Februar 18, 2008
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Da denkt man - aus Symphatie und einem neuen Medien gegenüber aufgeschlossenen Gefühl heraus - das Internet besäße mittlerweile ein enormes Gewicht innerhalb der Publikationslandschaft, würde mit fortlaufender Zeit immer ernster genommen werden (siehe z.B. die Brockhaus-Bemühungen), und dann das:

“Das Internet wiegt ein 14-milliardstel Kilogramm”
Schreck, oh Graus. Ich will schwer hoffen, dass es von der Meldung keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt, unser liebes Internet. Vielleicht sollten wir ihm mehr zu Essen geben.

Jetzt wird alles besser

Posted on Februar 17, 2008
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Beinahe zwei Wochen lang habe ich mich nun fernab der Außenwelt aufgehalten, sozusagen unter einer Käseglocke voller Filmnerds und -kritiker, abgeschirmt von allen Nachrichtenmedien. Erstaunlich, wie wenig man zum Beispiel von der Tagespolitik mitbekommt, wenn der Blick komplett auf die Zelluloidkunst fokussiert wird.

Darum habe ich mich nicht nur auf mein Bett gefreut, sondern auch auf eine Auffrischung hinsichtlich der anderen Nachrichten. Unglaublich, aber wahr: Man fühlt sich nach einer Weile ohne News wie ein vom Weg abgekommener Tourist ohne Wasser in der Wüste Gobi.

Darum habe ich mit meinen müden Augen soeben den Wasserhahn stark aufgedreht und, oh weh, was muss ich lesen? Es gibt anscheinend tatsächlich Leute, die dem Finanzamt kein Geld zahlen wollen. Ja, wo gibt’s denn sowas? Es geht ein wenig über mein Verständnis hinaus, dass Menschen existieren, die sich ihr Geld nicht gerne aus der Tasche ziehen lassen.

Wenn Herr Steinbrück jetzt so viele, viele Millionen zusätzlich im Haushalt erwarten darf, dann kann ich bestimmt demnächst mit stark verbesserten Studienbedingungen rechnen. Die Studiengebühren werden abgeschafft, jeder Student bekommt einen eigenen Professor, und die Bibliotheken werden erblühen, ja erblühen werden sie wie… , … wie Bibliotheken eben nunmal nur erblühen können. Da bin ich zuversichtlich. Immer positiv denken heißt die Devise.

Beam me back

Posted on Februar 17, 2008
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DSC00076.JPG

Somnambule Sehnsucht

Posted on Februar 16, 2008
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Inzwischen sind 10 Nächte vorüber, die elfte auf einer fremden Matratze steht noch an. Heilige Rückenpein und Schlafmangelplage, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf mein eigenes Bett freue.

Nach meiner morgigen Ankunft zurück in Bielefeld werde ich auch einmal meine Körpergröße nachmessen. Ich habe den leichten Verdacht, aufgrund der vielen Lauferei geschrumpft zu sein.

Gute Nacht!

Posted on Februar 15, 2008
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Es ist 1 Uhr und ich habe zwei Artikel für das rbb-Blog fertig geschrieben, mit dem Notebook auf dem Schoß, halb liegend auf dem Küchensofa der 3er-WG, in der ich gerade seit gestern untergekommen bin. Man darf sich das alles hier von außen nicht so einfach vorstellen, wie es vielleicht den Anschein erweckt, insbesondere aufgrund der Strecken, die man in Berlin zurücklegen muss.

Und darum gehe ich gleich schlafen, damit ich um 9:00 Uhr wieder im Kino sitzen kann, in Reichweite von so ausgeschlafenen Herren wie dem Martenstein. Man muss mir nachsehen, dass hier von meiner Seite momentan nicht viel passiert.

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