Was ebenfalls neu an Wordpress ist und mal so richtig annervt (wenn man erst einmal noch nicht vorhat, die neue Version 2.5 zu installieren und abwarten möchte), ist die Meldung überall im Backend über eben die Verfügbarkeit der neuen Version:

Nimmt irre viel Platz weg und man fühlt sich beinahe zum Upgrade genötigt.

erst heute veröffentlicht, schon im Blog: Das neue Musikvideo von Björk. Musikalisch wie immer gewöhnungsbedürftig.

GSD™ (Getting Shit Done): Der frühe Gang in die Uni hat sich dann für mich sogar in finanzieller Hinsicht gelohnt. Es ist nur etwas schade, dass man lediglich auf Umwegen und per mündlicher Überlieferung über Bekannte von gewissen Dingen erfährt. So bin ich nun dank eines “Antrags auf Beitragserlass wegen Prüfungsnähe” (PDF) die olle Studiengebühr los. Bedeutet nun, dass ich immerhin 350 Euro weniger zahlen muss.

Na gut, die verbliebenen knapp 150 Euro Semesterbeitrag saßen mir auch nicht gerade locker, aber so wurde mir ein finanzielles Desaster erspart. Doch nun bin ich offiziell “in Prüfungsnähe”, d.h. ich muss was tun. Mist.

War ja klar. Wie kann man auch von Seiten der Wirtschaftszweige erwarten, dass sie Anträge darauf stellen, in einem Gesetz über Mindestlöhne in die Pflicht genommen zu werden? Ich vermute mal, dass dies wahrscheinlich nur die Branchen tun könnten, deren Löhne momentan im Durchschnitt höher liegen oder deren innerer Wettbewerb nicht besonders hoch ist.

Dass aber Union und Wirtschaft angesichts der mangelnden Antragseingänge nun über die SPD-Pläne höhnen (gar “lästern”, wie es bei SpOn heißt), kann nur als Schlag in’s Gesicht all derer gewertet werden, die für 7, 6, 5, oder gar 4 € die Stunde (wie einst bei PIN) rackern und letztendlich ALG II dazubeziehen müssen.

Dann doch lieber die mögliche Vollbeschäftigung proklamieren, die schließlich auch in immer greifbarerer Nähe zu sein scheint, je weniger ein Unternehmer für einen Arbeitnehmer zahlen muss. Das klingt nach viel schöneren Nachrichten aus den Unions-Mündern, auch wenn der Staat - also wir alle - den Rest zum Leben dann oft dazuschießen muss.

Der angenehme Nebeneffekt für den Unionisten ist ja, wenn man den Koalitionspartner und seine Mindestlohn-Pläne öffentlich demontiert, dass seine Stammwählerschaft zu den populistischen Linken rüberwandern könnte. Und mit denen will sich die SPD auch nicht abgeben. Bams.

Aber in erster Linie rege ich mich natürlich nur über diese “Hihi, ätsch, habt ihr nicht geschafft, dass alle 7,50 Euro kriegen“-Haltung auf.

…wenn einen die Leute darauf hinweisen, sie hätten im StudiVZ angekündigt gesehen, dass man in ein paar Tagen Geburtstag hat. Und man es ohne diesen Hinweis selbst beinahe komplett vergessen hätte.

Wer guckt bei so einem Wetter schon in Blogs herum? Das machen nur andere Blogger, die nicht von ihrem Rechner wegzukriegen sind. Um sie zumindest einmal im Monat in die Öffentlichkeit zu bewegen, sei hier der Hinweis auf

Sacha Brohms 2. Bielefelder Bloggerstammtisch

gegeben.

Wieder in der Tangente, am Freitag, den 04.04., ab 20 Uhr.

See ya.

Hillary hat endlich Beweise für die gefährliche Situation, in die sie während ihres Bosnienbesuchs 1996 geriet. Und dass sie auf die Schüsse so abgebrüht reagiert hat, kauf ich ihr auch sofort ab.

Verdammt wenig los heute in der Blogosphäre, habe ich das Gefühl. Das könnte aber auch damit zusammenhängen, dass die Leute sich seelisch und biorhythmisch auf die Uhrenumstellung heute Nacht vorbereiten müssen. Sowas ist kriminell, ich weiß das.

Also, dran denken: Heute Nacht um 2 (?) Uhr eine Stunde vorstellen. Wie gemein.

Preisfrage: Wie habe ich es geschafft, “Michael Clayton” zu sehen, ohne das Haus zu verlassen? Tja.

Nun ja, jedenfalls erinnerte mich der Rechtstreit einiger Landwirte gegen den großen, bodenverseuchenden Konzern Unorth zunächst stark an Erin Brockovich, doch das hier war dann doch anders, nicht nur, weil der Protagonist auf der Lohnliste der die “Bösen” vertretenden Anwaltskanzlei steht. Der Anti-Erin-Brockovich-Effekt wurde auch dadurch begünstigt, dass hier alle Beteiligten offenbar hart rackerten, für ihre Arbeit aber anscheinend nur geringfügige Gegenleistung erlangten, geschweige denn Anerkennung.

So besitzt Clayton selbst als studierter Anwalt mit bestem Kontakt zu den Partnern der “weltweit erfolgreichsten Anwaltskanzlei” eine undefinierte Position im Gefüge. Er ist “Ausputzer” und muss z.B. hier als eine Art Feuerwehrmann den vom Wege abgekommenen Verhandlungsführer wieder zur Besinnung bringen. Ihm wird dazu vom Chefpartner noch mitgegeben, dass, sollte er den Abkömmling binnen einer Woche wieder herbringen, so würde er dafür sorgen, dass jeder innerhalb der Firma weiß, wie wichtig Clayton eigentlich sei.

Es fällt ihm auch schwer, die Schulden seines Bruders zu zahlen, was die Gläubiger verwundert.

Chefsyndikus des Konzerns Unorth ist Karen und wird verkörpert von Tilda Swinton. Während eines Interviews zu Beginn erzählt sie der Kamera, dass Glück in ihrem Job zu finden sei, der sie voll und ganz erfülle. Sehr zum Wohlwollen des Vorstandsvorsitzenden, der natürlich neben ihr sitzt. Widerwärtig.

Große Konzerne mit Wachstumshunger, die nach außen hin Greenwashkampagnen starten und ihre Mitarbeiter unter Druck setzen. Hassenswert. Gut, dass das später alles den Bach runtergeht.

Heute bin ich offiziell nicht mehr krank geschrieben und ich hätte große Lust, wieder einmal nach draußen zugehen, zumal das Wetter anscheinend mitspielt. Allerdings geht’s mir noch nicht hundertprozentig gut, d.h. es will wohlüberlegt sein, was ich tun werde.

Letztendlich wird die Entscheidung aber im Kampf zwischen Vernunft und Lust ausgetragen werden und ich weiß bereits jetzt, wer von beiden gewinnen wird.