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Head on my pillow

Heute habe ich mal in meinen Rücken und meinen Kopf investiert. Bislang lag ich nämlich recht hart, um nicht zu sagen bretthart in meinem Bett herum. Wenn man es so wie ich pflegt, auch im Bett auf seinem Notebook herumzuschreiben, rächt es sich mitunter, zwei nicht mehr ganz vor Kraft strotzende Kissen im Rücken zu haben, die nur noch ein minimales Polster zur Wand dahinter bieten. Genausogut hätte ich an durchgeweichter Pappe lehnen können.

Des Nachts den gequälten Kopf auf durchgeweichter Pappe zu betten ruft erfahrungsgemäß böse Situationen in den Träumen hervor. Statt auf Wolken zu fliegen versinkt man ungefähr handbreit in noch feuchtem Asphalt. Ich weiß, wovon ich spreche.

Und da ich mittlerweile etliche Morgende froh darüber war, normal aufstehen zu können und mein halbes Gesicht doch nicht unter mir abgerissen liegen zu sehen, weniger froh über meinen geplätteten Geist und meine gekrümmte Rückseite war, kam es mir zupass, beim Discounter um die Ecke einen Aushang über Angebote des Schlafbedarfs zu sehen.

Heilige Kissen- und Deckenpracht, mir wurde alles, was das weiche Herz begehrt, für meinen gebeutelten Studentengeldbeutel geboten. So ging ich hinein und kam mit einem riesigen, noch völlig unverbrauchten Kopfkissen heraus, dachte mir, ich könnte es zu den anderen beiden Schlaffis gesellen, damit es den beiden mal zeigt, was es heißt, eine überanstrengte Rübe zur Wohltat zu gedeihen. Und wer weiß, vielleicht fühlen die bisherigen sich herausgefordert. Zudem, als sei dies noch nicht genug, besorgte ich gleich noch ein Seitenschläferkissen mit, und zwar, um es zweckzuentfremden. Ich hatte nicht vor, mich auf ihm seitlich zu hinzufleetzen, sondern stütze mit ihm – bettkeil-like – die anderen Kissen darob, als hätte ich vier kleinere dafür verwendet. Hah!

Und so sitze ich jetzt hier, völlig entspannt und genieße. Super. I’d like to drown into Daun’!

Morgen bricht mir bestimmt die Wirbelsäule durch, weil sie so etwas nicht mehr gewohnt ist.

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