Nach dem - eigentlich erwartbaren - Debakel in München muss sich der Bielefelder zwangsweise seelisch ausruhen. Verlassen wir also das Terrain der feiernden (oder in unserem Fall) lauthals trauernden Massen und kehren wieder zu uns, die schreienden Arenen vergessend, einige ästhetisch berückende Eindrücke genießend. Allein zuhaus angekommen, bis hierhin zwei bis drei Meter Nacht durchschritten, scheinen sämtliche Mitbegleiter links und rechts des Weges nach und nach von ihr verschluckt. Und wo warst du eigentlich gerade eben noch? Und du?

Jonpaul Douglass könnte bei der Komposition seiner Bilder ähnlich empfunden haben. Hauptsache es wird Sommer, Grillenzirpen by the way, dann lässt sich alles lässig.

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3 Kommentare zu “Sommer mit Jonpaul Douglass”

  1. Mischa sagt:

    Ein Debakel war das mitnichten. Es war die erwartete Niederlage. Aber ein Debakel definiert sich im Fußball eine ganze Ecke anders. Ich seh’s schon, es wird Zeit, dass du mal öfter mit zum Fußball kommst, damit du dein Wissen aufbesserst :)

  2. Rouven sagt:

    Im Hinblick auf die vorher köchelnde Gerüchteküche (”Bayern spielt mit der C-11″ bzw. “…sind noch verfeiert” usw.) sah man den Gesichtern der Leute dort, wo ich war, eher ein Debakel an.

  3. Mischa sagt:

    Nein, nein, das waren bloß Phantasten im Vorfeld. Aber ein Debakel war es trotzdem nicht. Das hier war ein Debakel beispielsweise:

    http://www.rp-online.de/public/article/sport/fussball/bundesliga/508895/BVB-schiesst-die-Arminia-ab.html


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