Dem Idol optisch nacheifern

Geschrieben am 26 Mai 2008

Frau @irsign berichtete uns neulich in den Sparrenblog-Kommentaren, sie hätte ein paar Kiddies in der Stadt gesehen, die Tokio Hotel zum Verwechseln ähnlich sahen.

Dass sich der Kleidungsstil von harten Fans dem der Idole mit der Zeit angleicht, als Ausdrucks- oder Differenzierungsmittel, das kennt man bereits zur Genüge: Die R’n'B-Tussi trägt überdimensionale Ohrringe und unnatürliches Braun, der Marilyn Manson-Hörer grenzt sich eher nur mit schwarz und weiß von der Masse ab. Dass man aber einem Idol versucht, äußerlich so ähnlich wie möglich zu sein, ihm bis zur Verwechslung optisch nahe zu geraten, ist im Ostwestfälischen noch nicht so an der Tagesordnung.

Das Phänomen des Cosplays (=costume plays) scheint in die Stadtgrenzen eingezogen, das sich übrigens nicht nur auf Bands konzentriert, sondern sogar vorrangig Figuren aus Mangas, Animes und Videospielen bevorzugt. Anderswo hält der Trend bereits seit Längerem an und ist dermaßen populär, dass sogar ganze Kongresse abgehalten werden.

Zur besseren Veranschaulichung hat slobofgaming nun die “11 Most Scorching-Hot Female Cosplayers Ever” zusammengestellt (Link, via).

Und als ich darin soeben die beiden Zelda-Elfen entdeckt hatte, musste ich mich kurz fragen, wie lange es wohl noch dauern würde, bis man über das bloße Kostümieren hinausgeht und Hand an seinen Körper legt.

Doch die Frage wurde zwei Momente später schon hiermit beantwortet.

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2 Kommentare bis jetzt
  1. Lampe Mai 26, 2008 12:59

    Body mod Artist. Ich fass’ es nicht.

    Aber cosplay hab ich schon seid gut zwei Jahren hier und da in Bielefeld gesehen. Zwar dezent und nach dem Vorbild teilweise unbekannter Figuren… aber ich denke mal das der Prozess viel schleichender ist, als man meinen mag. Allerdings schöne Zusammenfassung, Captain Love.

  2. @irsign Mai 26, 2008 16:17

    Argh! Die Frau mit den Ohren muss zum Psychologen!


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