Animals on the Underground

Posted on Mai 29, 2008
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Das könnte direkt ein neuer Freizeitsport bzw. neues Spiel werden: Irgendwelche Karten von Linien- oder Straßennetzen einer Stadt zur Hand nehmen und darauf Strukturen und Objekte entdecken. Paul Middlewick macht es uns anhand des Londoner U-Bahn-Plans vor. Er findet bereits seit 1988 zahlreiche Tierarten darauf.


animalsontheunderground.com

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Chiharu Shiotas Spinnweben

Posted on Mai 29, 2008
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Spinnweben sind nunmal traditionell ein Indikator für vergangene Zeit. Je voluminöser die Ausmaße der Insektenweberei, desto wahrscheinlicher, dass mittlerweile zahlreiche Tage, Monde, Jahre vergangen sind. Und je bedeckter die Objekte in unserer Wahrnehmung von ihnen werden, um so vager sind die Dinge darunter noch auszumachen. Spinnweben als Metapher für den Blässegrad der Erinnerung.

Der film- und insbesondere horrorsozialisierte Mensch weiß überdies, dass man sich nicht durch sie hindurch kämpfen sollte: Am Ende verfängt man sich und das Unter-”Fangen” könnte tödlich enden. Lassen wir die Erinnerung lieber verblassen.

www.chiharu-shiota.com
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Keine Privatsphäre im Web 2.0

Posted on Mai 28, 2008
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Es gab schon von jeher Gerüchte darüber, dass sich (künftige) Arbeitgeber auch auf den Profilen ihrer Bewerber in Social Networks herumtreiben und schauen, was sich dort über Ansichten oder Neigungen in Erfahrung bringen lässt. Bislang hielt ich die Vorstellung, wie sich eben diese Chefs nach Durchsicht von Bewerbungsunterlagen ihre wertvolle Arbeitszeit dafür opfern, unter Verwendung eines gefälschten Profils im StudiVZ zu surfen, für etwas skurril.

Doch dortige Angaben über sich selbst oder nur spaßeshalber getätigte Mitgliedschaften in Gruppen können nicht nur bei Bewerbungen ausschlaggebend sein, sondern auch, wenn man es gar nicht ahnt, die Reputation kosten, so geschehen bei Thomas Müller, der eine ganze Hand voll politischer Ämter in der hessischen CDU innehat.

Der werte Herr war im StudiVZ u.a. Mitglied in den Gruppen

* Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten
* Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil
* Brot für die Welt – Fleisch für mich
* Wär’ ich Kreuzritter gewesen, hätten wir Jerusalem noch

Müller wurde nach Bekanntwerden dieser Umstände sofort von seinem Amt als Geschäftsführer des CDU-Landkreises Schwalm-Eder enthoben. Nun könnte man zwar behaupten, die CDU verstünde keinen Spaß und innerhalb des StudiVZs sei derlei Ironie gang und gäbe, aber bei einem in der Öffentlichkeit stehenden Politiker gelten nunmal andere Regeln, insbesondere, wenn die Partei weder ironisch noch wörtlich mit diesen Gruppennamen in irgendeiner Weise in Verbindung gebracht werden möchte.

Nun gibt es in meinem Umfeld nicht besonders viele Politiker, die nicht so stark auf ihren Ruf achtgeben müssten ( ;-)), aber dieses jüngste Beispiel zeigt einmal besonders deutlich, dass im Bereich Web 2.0 keine Privatsphäre herrscht. Bis vor Kurzem besaß ich ebenfalls ein oder zwei Mitgliedschaften in solchen nicht ganz ernst gemeinten Gruppen, deren Namen sich nicht einmal im Ansatz so zynisch lesen lassen wie die obigen (z.B. “Der frühe Vogel kann mich mal”).
Den Fall Thomas Müller erachte ich nunmehr als Warnsignal und habe viele private Informationen usw. aus meinem dortigen Profil gelöscht. Wer wissen will, in welchen Clubs ich bin, welche politische Einstellung ich besitze, wie ich es mit der Arbeit hal…wie fleißig ich bin oder welchen Beziehungsstatus ich innehabe, soll mich selbst fragen.

Spätestens wenn das StudiVZ zur Gänze ergooglebar wird (wie bei lorm.de prophezeit), ist dort nichts mehr sicher, dann hilft auch späteres Löschen nicht vor dessen Cache.

Außerdem bin ich ja noch darüber hinaus ein Blogger. Aus meinem Blog kann man ironischerweise noch viel mehr herauslesen, wenn man über mich etwas in Erfahrung bringen will. Oder nicht?

[angeregt von lorm.de]

Wenn die CIA ihre Dokumente redigiert…

Posted on Mai 28, 2008
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…dann sieht das so aus:

Es soll hier um Foltermethoden gehen. Die einzigen, verbliebenen lesbaren Stellen bedeuten: “Diese erweiterten Techniken beinhalten…” [...] “Wasserfolter”.

Ob diese immense Schwärzung wohl einen ganz anderen Sinn ergibt wie bei Austin Kleons Black Poems? Ich wage es zu bezweifeln.

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Foto-CGI-Arbeiten

Posted on Mai 28, 2008
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Nein, kein Hinweis auf Fotografie, zumindest nicht auf reine Fotografie. Vielmehr auf die perfekte Einbettung von realen Bildern in virtuelle Umgebungen.

Gelegentlich ist es z.B. für Werbekampagnen oder Filmproduktionen äußerst schwierig, die geeignete Szenerie für die Implementierung der präsentierten Objekte oder der Handlung zu finden. Der Aufwand der Suche danach oder der Verwendung von Photoshop o.ä. überschreitet manchmal bei Weitem die Verhältnisse, so dass sich oft auch die Hinzuziehung von Computer Generated Imagery (CGI) aus allein ökonomischen Gründen empfiehlt.

Vielfach stößt das Verfahren auf Ablehnung (siehe Star Wars I-III bei den Fans gegenüber den aufwendigen Modellen der früheren Filme), ist jedoch mittlerweile in den Rang einer eigenen Kunstform aufgestiegen. Die Erstellung kostet zwar ebenfalls sehr viel Zeit (und Geld), ermöglicht aber den Produzenten von Filmen die genau der Vorstellung entsprechende Umgebung oder die zum Produkt passende. Und mitunter sind die darin gezeigten, technischen Details sogar derart visionär, dass sie Entwickler zur Nachahmung inspirieren.

Einige CGI-Arbeiten kann man auf der Homepage der Agentur Blutsbrüder Design (nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Modelabel) betrachten. Am Interessantesten gestalten sich aber hier die “Making Ofs”, bei denen die Endresultate mit den ihnen zugrundeliegenden Fotos gegenübergestellt werden.

Der dahinterstehende Aufwand lässt sich vielleicht nur im Ansatz erahnen und man mag sich entscheiden, ob das persönliche Interesse des angehenden Designstudenten evtl. wirklich so groß daran ist, dass man sich beruflich dahin orientieren möchte.

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4 Portfolios auf einen Streich

Posted on Mai 28, 2008
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Warwick Saint [via]

Sarah Kane [via]

Barbara Muriungi [via]

Rasmus Mogensen [via]

My Dog Sigh’s - Money Tree

Posted on Mai 28, 2008
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Jetzt würde mich nur noch interessieren, ob das Wort “Blüte” auch im Englischen synonym für “Falschgeld” verwendet werden kann. Anyone?

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Beauty Of Mars

Posted on Mai 28, 2008
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mehr davon [via]

Rhythmusgefühl einüben mit der Berliner Philharmonie

Posted on Mai 27, 2008
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Hihiiii, das ist ja mal ein kuhles Spielchen. Die Berliner Philharmoniker, unlängst durch den Brand ihres Spielorts in die Schlagzeilen geraten, präsentieren auf ihrer Webpräsenz die Möglichkeit, sich virtuell rhythmisch am Cellobogen zu probieren. Verwendet wird dazu der “Schwan” von Camille Saint-Saëns und wer sich wie ich anstelle mit einer Maus mit dem Notebook-Touchpad daran versucht, erlebt ganz neue Hörgenüsse. Äh ja.

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Lilium Urbanus

Posted on Mai 27, 2008
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Fraktale Selbstähnlichkeit in blühend, von der Wüstenblume hin zur lebendigen Stadt:


Lilium Urbanus is a collaborative senior thesis project by Anca Risca and Joji Tsuruga, recent graduates of SVA. Music and Sound FX are by Dante Nou. Joji is currently working at Shilo, and Anca is working at Nathan Love

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