Wider aller Erwartungen gestaltete sich der gestrige Bunkerslam hinsichtlich der vertretenen Genres extrem bunt und konnte trotz der letzten EM-Gruppenspiele mit 11 Vortragenden und vollem Haus aufwarten. Nicht zuletzt dank dem U20-Champ Julian Hein und dem Newbie Phillipp aus Detmold wurde er damit zu einem der stärksten Slams der Bielefelder Saison.
Insbesondere von Phillipp wird man, denke ich, noch eine Menge hören. Selten habe ich bei einem Lesenden eine solch totale Vollentsprechung von Textinhalt und Person erlebt. Seine Beiträge über die Schüchternheit gehören, obwohl essayistisch gehalten, zum Besten was mir seit Langem zu Ohren kam, und wir zweifelten gestern noch lange, ob Phillipp “wirklich so ist”. Eben das wirkte und garantierte Publikumszuneigung.
Mein eigener, bescheidener Beitrag (der aber gefühlt ebenfalls ganz gut ankam) sei hier nachgeliefert:
P.S.: Wenn man dann noch seine Texte mittels Wordle visualisiert, sieht das z.B. wie folgt aus:

Hübsch. Daran lässt sich zwar nichts über den Inhalt ablesen, aber man kann anhand der Hervorhebung oft verwendeter Wörter ähnlich wie bei Tagclouds mal sehen, für welche man in Zukunft Synonyme nehmen sollte, um Wiederholungen zu vermeiden (Wenn einem denn danach ist. Manch einer benutzt Wiederholungen ja auch als Stilmittel).
Ein Kommentar
das ist ja so toll! wirklich. ich finde, so eine wolke sollte jedem wissenschaftlichen text vorgeschaltet werden, statt oder zusätzlich zum abstract, ach, wär das schön….
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