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Lightmark

Mit Taschenlampen und Fackeln setzen die Fotokünstler ihre “Lightmarks” in außergewöhnliche Landschaften. So entstehen Bilder aus Bewegung, Licht und Finsternis. [...] Mithilfe eines Computerprogramms errechnen sie, wo und wann der Mond aufgeht. Sie legen den Bildausschnitt fest und markieren den Standpunkt ihrer Kamera. Wenn sie später im Dunkeln für das eigentliche Foto zurückkommen, müssen sie sich auf diese Vorarbeit verlassen können:


Im Sucher der Kamera ist es dann schwarz. Mit Taschenlampen, LED-Leuchten, manchmal auch mit Fackeln malt nun einer von ihnen Spuren ins Dunkel, während der andere hinter der Kamera steht. Wer die beiden bei der Arbeit beobachtet, sieht immer nur einen Lichtpunkt – erst die Langzeitbelichtung brennt die Bewegung zur Form: Spiralen, Ovale, konzentrische Kreise, verschlungene Linien, gotische Bögen, filigrane Kugeln.

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