Kurt Cobain inhalieren
Posted on September 30, 2008
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Morbide sowieso, aber auch als makaber kann man es empfinden, wenn der tote Mensch als Kunstprojekt gebraucht wird. Immerhin geht es d’accord, sollte der Verstorbene vor seinem Ableben in die Verwendung seines Leichnams eingewilligt haben, so zum Beispiel bei Marco Evaristtis Plan, den Todeskandidaten Gene Hathorn nach der Vollstreckung des Urteils als Goldfischfutter zu verarbeiten (siehe hier).
Nun reiht sich eine Aktion in Berlin in diesen Trend ein:
Ein Joint mit der Asche von Kurt Cobain ist Teil der Installation “Set me free” von Natascha Stellmach in der aktuellen Ausstellung bei Wagner+ Partner. Mit einer kleinen Gruppe von Interessenten möchte die Künstlerin im Anschluss ein Befreiungsritual durchführen.
…nämlich, die Asche des Grungestars rauchen!
EDIT: Die taz hat’s jetzt auch!
Creative Barcodes
Posted on September 30, 2008
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Die japanische Firma D-Barcode setzt sich kreativ mit den Waren-Strichcodes auseinander:

Link [via]
Fernsehtipp
Posted on September 29, 2008
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Heute Abend gibt es um 21 Uhr als TV-Erstaustrahlung “Das Leben der anderen” auf Arte.
Was ich von dem Film halte, stand schon einmal hier.
Verfallende Air Force Base
Posted on September 28, 2008
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In September 1993, the Chanute Air Force Base in Rantoul, Illinois, was shut down and abandoned. These photographs are from within the base’s headquarters building, which when built was the largest military building in the United States before the Pentagon was constructed. [...]
Dave Jordano Chanute AFB [via]
Behaart
Posted on September 28, 2008
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Die gesunkene Beitragsfrequenz kommt nicht von ungefähr. Indizien für geringere Zeit sind zum Beispiel die Haare einer anderen Person, die sich überall auf meinen eher dunklen gehaltenen Klamotten befinden. Haare, die deutlich heller sind als meine eigenen und mir dadurch schnell in’s Auge fallen. Und ich find’s voll gut.
Felsarchitektur
Posted on September 28, 2008
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Sonntags müßig herumsitzen und Dinge betrachten, die nach unendlich viel Arbeit aussehen: In den Fels gehauene Architekturen.
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24 Stunden Luftverkehr
Posted on September 27, 2008
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Ein kurzes, zeitgerafftes Video, das den kommerziellen Luftverkehr von 24 Stunden visualisiert. Ökomoralkeule deluxe!
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Tentakel-Langooliers
Posted on September 26, 2008
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Beim National Geographic fühlt man sich beim Anblick des obigen Fotos an den Little Shop Of Horrors erinnert. Ich denke dabei eher an die Zeitmonster aus dieser fürchterlich schlechten Stephen King-Verfilmung Langooliers.
Tatsächlich handelt es sich aber um eine Nahaufnahme eines Tintenfischtentakels und ist eines der Bilder, die die National Science Foundation und das Magazin Science jährlich als beste Wissenschaftsfotos honorieren.
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Schwebezustand
Posted on September 25, 2008
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Gustafson Porter stattet Venedigs Biennale mit diesen Ballon-Tuch-Installationen aus. So schön, aber auch so einfach, dass man sich fragt, wieso man darauf nicht selbst schon einmal gekommen ist.
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Blox not dead!
Posted on September 25, 2008
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Gestern Abend habe ich aus zweiter Hand von der Auffassung eines professionellen Onlinejournalisten erfahren, die da lautet, dass Blogs inzwischen tot seien. Das ist natürlich - wörtlich gesehen - Quatsch, denn mal bitte: Was mache ich hier gerade? In ein Blog schreiben. In ein Blog, dass zunehmende Besucherzahlen und Feedabonnenten besitzt.
So eine Auffassung rührt imho daher, wenn man die Ansichten des Spiegels hierüber für allzu bare Münze nimmt und die dann idealerweise genau zu den eigenen Befürchtungen hinsichtlich sinkender Auflagen passen, Vorwürfe über z.B. die “Katzenblogs” pars pro toto für die ganze Blogosphäre verwenden kann.
Kurz musste ich über Einwände nachdenken, da ich persönlich den Eindruck habe, dass die Frequenz der Beiträge der Blogs tatsächlich etwas abgenommen hat. Dieses Empfinden kann natürlich auf meiner selektiven Wahrnehmung beruhen, zumal nicht jeder die Blogs abonniert hat, die in meinem Feedreader vorhanden sind. Ein sinkender Output kann aber unmöglich mit deren Versterben gleichgesetzt werden, denn: Die Qualität steigt deutlich.
Beobachtbar ist ein Abwandern der kurzen, persönlichen Beiträge hin zu Twitter mit seinen 140 Zeichen-Nachrichten. Nicht umsonst spricht man bei der Nutzung dieses Dienstes daher auch vom “Mikrobloggen”. Das hat dann in der Regel zur Folge, dass die größeren, aufwendigeren Themen wiederum im Blog abgehandelt werden. Mikroblogging hat das Potential von Blogs nicht geschwächt, sondern durch die Ausgliederung der kleinen Newsschnippsel sogar flexibilisiert, ergänzt und durch eine große, nicht zu verachtende soziale Komponente erweitert: Man trifft sich plötzlich häufiger vis-à-vis, weiß der Twitterer durch die Nachrichten doch oft, wo sich die anderen zur Zeit aufhalten.
Ein befreundeter Blogger, der für eine große, große überregionale Zeitung arbeitet, meinte hierzu: “Das Potential von Personal Publishing ist in den Verlagen jetzt offen zu Tage getreten und man hat Angst.” Nach dem Hype wird nun gebasht.
Auf einen anderen Aspekt, der mir vorher so nicht bewusst gewesen ist, hat mich der Freund aber auch hingewiesen. Nämlich dass zur Zeit eine allgemein beobachtbare “Verschnaufpause” eingelegt wird, die Blogs derzeit eine Metamorphose durchmachen würden. Viele verändern sich vom bloßen tagesaktuellen Content an oberster Stelle hin zu einer professionelleren Präsentation: Sie werden “magaziniger” (ich bin persönlich gerade von Marcs Auftritt überrascht worden).
Es geht also voran, der nächste Schub kommt, mit einem großen Hallo!
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