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Angemeldet bei der VG Wort

Sehr geehrter Herr Ridder,

Ihre Anmeldung für das Online-Meldesystem der VG Wort ist erfolgt.

So steht es nun in meinem Posteingang. Aber was bedeutet das jetzt wieder?

Nun ja, vor ungefähr ein oder zwei Jahren bin ich das erste Mal auf die VG Wort aufmerksam geworden, hatte zuvor nie davon gehört. Vor Kurzem hatte mich die Liebste wieder einmal daran erinnert und nun wurde es mir dank Johnnys Artikel sogar höchst präsent.

Die “Verwertungsgesellschaft für Sprachwerke” sammelt Gelder, von Bund und Ländern, Verlagen, Rundfunkanstalten etc. pp., und leitet diese an Autoren weiter, deren Werke Verwendung gefunden haben oder betrachtet wurden. So in etwa könnte man es stark vereinfacht ausdrücken (siehe Verteilung).

Seit dem Jahr 2007 können hierbei auch Blogger teilnehmen und sich ihre Artikel vergüten lassen. Was mich aber ebenso wie Johnny stets von einer Anmeldung zurückgeschreckt hatte, war die unglaublich kompliziert aufgebaute Website der VG, die Unsicherheit, ob ich denn jetzt wirklich als Blogger dort Ansprüche habe (“Ist das wirklich wahr?”) und das dortige Gewusel an Formularen. Der Hinweis auf den Artikel von Florian bei pc-intern.com war insofern Gold wert, da dort auch einmal genau erläutert wird, was für den Online-Publizisten möglich ist.

So erhält der Blogger zum Beispiel für einen Beitrag, der im Laufe eines Jahres 1.500 Besucher hatte, 30 Euro, ab dem 2.500. Besucher sogar 40 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass der Artikel mindestens 1.800 Zeichen umfasst. Plötzlich tut sich dort eine angenehme Einnahmequelle auf.
Doch nach dem Ablauf eines Jahres ist mit der Zahlung nicht Schluss: Er wird jedes Mal neu vergütet, wenn er diese Besucherschwellen erreicht.

Falls jetzt noch jemand auf den Geschmack gekommen zu sein scheint, sollte man sich schleunigst mit der Materie auseinandersetzen. Nach einer Anmeldung an dieser Stelle (PDF-Handbuch hierzu !!!) wird ein Dokument zugesandt, das bis spätestens am 31.12. des Jahres wieder unterschrieben per Post bei der VG Wort angekommen sein muss.

Dann (obacht!!!) können sämtliche (!!!) Artikel des noch laufenden Jahres von der VG bezahlt werden. Doch auch hierfür muss man noch etwas tun, schließlich muss die VG Wort wissen, wann und wie oft sich jemand einen Artikel angesehen hat. In einer E-Mail werden dem Blogger sogenannte Vorpixel gesendet, die er in seine Beiträge einbauen muss. Dabei handelt es sich lediglich um Code, der für den Leser nicht sichtbar ist. Dieser ist nämlich mit einer individuellen ID ausgestattet, den man auch mehrmals verwenden kann, sollte ein Beitrag an unterschiedlichen Stellen erschienen sein. Das ist erst einmal ein bisschen Arbeit, aber vielleicht lohnt sie sich ja.

Dank der Bürokratie erfolgt die Ausschüttung des Geldes relativ spät. Lt. Florian fand diejenige für das Jahr 2007 erst im Oktober 2008 statt. Dafür kann es dann eine gelungene Überraschung sein, wenn im Herbst ein Verrechnungsscheck hereinflattert, den man längst vergessen hat.

2 Kommentare

  1. andre klapper schrieb:

    Ich bin gespannt auf Deine sinnlosen Fuelltexte, nur um auf 1800 Zeichen zu kommen. ;-)
    Gilt die Regelung nur fuer deutschsprachige Texte?

    Dienstag, 16. Dezember 2008 um 16:39 | Permalink
  2. @FrauJ schrieb:

    @maltewelding schau mal hier: http://tinyurl.com/5ctm2p

    Montag, 16. Februar 2009 um 14:59 | Permalink

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