

Dies hier sind keine neuentdeckten Van Gogh-Gemälde, sondern fotografische Langzeitbelichtungen von Justin Quinnell.
Das Prinzip folgt dem der altbewährten Lochkamera. Als Kamerakörper verwendet der Engländer Bierdosen, am besten große, wie er schreibt, damit ein möglichst großes Negativ entstehen kann. Die Bierdose wird vorne und hinten abgeschnitten, dann mit schwarzer Pappe und Klebeband vorne verschlossen. Das Loch, also das Objektiv, wird vorne mit einer Nadel hineingestochen und ist bei Justin Quinnell etwa zwei Millimeter groß.
Diese Kamera hat Quinnell dann sechs Monate lang – von der Zeit der Wintersonnenwende bis zum Sonnenhöchststand – vor Motiven in seiner Heimatstadt Bristol aufgestellt. Oben die Clifton Suspension Bridge, unten die Kirche Saint Mary Redcliff.
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