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Imagekampagne für Nanotechnologie

nanoGentechnik war das Wunder der Neunzehnneunziger Jahre, das, was alle unsere Krankheiten und Hungersnöte der Vergangenheit angehören lassen sollte. Es dauerte aber nicht lange und wenig später hörte man dieses und jenes darüber, plötzlich war Greenpeace dagegen und Mama antwortete auf die Frage, was Gene seien, nur noch, dass “sowas bei uns nicht auf den Tisch kommt.”

Darauf kam bald wieder neuer, heilsbringender Fortschritt vorbei und die Nanotechnologie wurde ersonnen: Klitzekleine, mikroskopische Strukturen, die im atomaren Bereich zu allerhand in der Lage waren. Wie in der “Reise ins Ich” sollten sie durch den Körper schwimmen und den Krebs besiegen. Ein wenig stellte man sie sich vor wie die Dolormin-Pyramide in der Lysin-Kugel, die im Werbespot die Spirale herunterkullert. Doch auch diese Errungenschaft brachte nur wieder kleinere iPods, chinesische Autos und besser wischende Wischtücher.

Die Nanotechnologie benötigte dringend eine Kampagne für ein besseres Renomée. Diese ist der Industrie nun endlich ganz fabelhaft gelungen:


DirektNanosong

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