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	<title>Kommentare zu: Bin intellektuell, arbeite für Essen und Unterkunft</title>
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	<description>&#34;Damals haben wir alles noch selbst gehostet!&#34;</description>
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		<title>Von: Schluss mit dem Geschnatter? &#124; killefit.net</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-52758</link>
		<dc:creator>Schluss mit dem Geschnatter? &#124; killefit.net</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:13:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Neulich hat die ZEIT mit dem Artikel &#8220;Das Internet als Feind&#8221; schon nicht geglänzt bzw. gekonnt provoziert, nun macht sie sich und ihr Autor Jens Uehlecke an Twitter ran. Allerdings auf ziemlich niedrigem Niveau: Twitter, eine Website, die gern als gelungene Mischung aus Blog und SMS-Dienst beschrieben und von mehr als 20 Millionen Menschen im Monat besucht wird. In Wirklichkeit ist sie aber nichts anderes als die Klowand des Internets. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Neulich hat die ZEIT mit dem Artikel &#8220;Das Internet als Feind&#8221; schon nicht geglänzt bzw. gekonnt provoziert, nun macht sie sich und ihr Autor Jens Uehlecke an Twitter ran. Allerdings auf ziemlich niedrigem Niveau: Twitter, eine Website, die gern als gelungene Mischung aus Blog und SMS-Dienst beschrieben und von mehr als 20 Millionen Menschen im Monat besucht wird. In Wirklichkeit ist sie aber nichts anderes als die Klowand des Internets. [...]</p>
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		<title>Von: logbuch:caasn:de &#187; Blog Archiv &#187; Journalismus als Teil der Klassengesellschaft</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51949</link>
		<dc:creator>logbuch:caasn:de &#187; Blog Archiv &#187; Journalismus als Teil der Klassengesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 08:52:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rouvens Blog habe ich mich doch noch zum stark kritisierten Artikel Das Netz als Feind von Adam Soboczynski [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rouvens Blog habe ich mich doch noch zum stark kritisierten Artikel Das Netz als Feind von Adam Soboczynski [...]</p>
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		<title>Von: Rouven</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51865</link>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 19:13:04 +0000</pubDate>
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		<description>@carsten: Alles klar, damit gehe ich d&#039;accord. Die letzten beiden Sätze Deines ersten Kommentars ließen sich so lesen, als bezögen sie sich auf die Demokraten, nicht auf die Verwechslung Soboczynskis. Missverständnis ausgeräumt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@carsten: Alles klar, damit gehe ich d&#8217;accord. Die letzten beiden Sätze Deines ersten Kommentars ließen sich so lesen, als bezögen sie sich auf die Demokraten, nicht auf die Verwechslung Soboczynskis. Missverständnis ausgeräumt.</p>
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		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51864</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 18:55:16 +0000</pubDate>
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		<description>Haihai,

mit den Chaoten meinte ich die selbsternannten Intellektuellen. Soboczynski, nehme ich an, denkt, selbst ein solcher zu sein. Ich habe versucht aufzuzeigen, dass er sehr beliebig mit dem Begriff &quot;Demokratie&quot; umgeht, als ob er diesen Begriff nicht klar vor Augen hat. Von einem Intellektuellen würde ich aber mindestens das erwarten.

Ich glaube aber gar nicht, dass es ihm um Intellektuelle geht, eher um Leute, die sich für Über-Menschen Nietzscheanischer Prägung halten. Was will denn dieser Schreiberling genau? Er will, dass Zeitungen auch im Internet Instanz, d.h. Gerichtshof, politischer Auseinandersetzungen sind, weil das angeblich demokratisch sei. Stimmt überhaupt nicht. Erstens sind Zeitungen keine demokratische Instanz, sondern nur Medien. Zweitens ist es sachlich falsch, sie derart als vierte Gewalt im Staate zu betrachten, was nur ironisch-metaphorisch sinnstiftend ist.

Diese Möchtegernstellung wird durch die Blogger und Twitterer natürlich etwas runtergesetzt, weil diese selbst über ein in seiner Gesamtheit größeres Netzwerk von Publikationsplätzen verfügen. Diese zu benutzen ist überhaupt kein Verstoß gegen Demokratie.

Soboczynski befürchtet, dass die Klasse, der er angehört untergeht. Sein Vorhaben ist nichts anderes als Anti-Aufklärung vorgetragen im Mantel der Aufklärung. Denn die Internet-Klasse, gegen die er sich wendet, sind ja diese anderen. Solche Journalisten, die glauben, Blogger ließen ihre Felle davonschwimmen, braucht niemand. Wenn deutsche Blogger weiterhin gegen so einen Unfug anschreiben, spricht das für sie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haihai,</p>
<p>mit den Chaoten meinte ich die selbsternannten Intellektuellen. Soboczynski, nehme ich an, denkt, selbst ein solcher zu sein. Ich habe versucht aufzuzeigen, dass er sehr beliebig mit dem Begriff &#8220;Demokratie&#8221; umgeht, als ob er diesen Begriff nicht klar vor Augen hat. Von einem Intellektuellen würde ich aber mindestens das erwarten.</p>
<p>Ich glaube aber gar nicht, dass es ihm um Intellektuelle geht, eher um Leute, die sich für Über-Menschen Nietzscheanischer Prägung halten. Was will denn dieser Schreiberling genau? Er will, dass Zeitungen auch im Internet Instanz, d.h. Gerichtshof, politischer Auseinandersetzungen sind, weil das angeblich demokratisch sei. Stimmt überhaupt nicht. Erstens sind Zeitungen keine demokratische Instanz, sondern nur Medien. Zweitens ist es sachlich falsch, sie derart als vierte Gewalt im Staate zu betrachten, was nur ironisch-metaphorisch sinnstiftend ist.</p>
<p>Diese Möchtegernstellung wird durch die Blogger und Twitterer natürlich etwas runtergesetzt, weil diese selbst über ein in seiner Gesamtheit größeres Netzwerk von Publikationsplätzen verfügen. Diese zu benutzen ist überhaupt kein Verstoß gegen Demokratie.</p>
<p>Soboczynski befürchtet, dass die Klasse, der er angehört untergeht. Sein Vorhaben ist nichts anderes als Anti-Aufklärung vorgetragen im Mantel der Aufklärung. Denn die Internet-Klasse, gegen die er sich wendet, sind ja diese anderen. Solche Journalisten, die glauben, Blogger ließen ihre Felle davonschwimmen, braucht niemand. Wenn deutsche Blogger weiterhin gegen so einen Unfug anschreiben, spricht das für sie.</p>
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		<title>Von: Rouven</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51862</link>
		<dc:creator>Rouven</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 17:16:38 +0000</pubDate>
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		<description>@carsten: Es ist ja nicht so, dass die &quot;chaotisch&quot;, einer reinen Demokratie nach im Netz handeln, schützenswert sein sollen. Nach Soboczynski bedürfen die Intellektuellen eines besonderen Schutzes vor eben diesen. Zumindest habe ich ihn so verstanden. Oder täusche ich mich etwa?

@modeste: Dass die Dummheit nicht durch die Erfindung des Internets zunimmt, steht, denke ich, außer Frage. Und auch ich halte den intellektuellen Analytiker nach wie vor für notwendig. Vielleicht stellte sich das für den Leser anders dar, aber ich bin ein starker Befürworter der Existenz von Intellektualität.
Ich stelle es mir lediglich etwas schwierig vor, Soboczynskis (meiner Meinung nach falschen) Eindruck vom Hass der Neticizens auf den Intellektuellen zu widerlegen. Dazu neigt man hierzulande zu wenig zum anerkennenden Kommentieren von Artikeln (These).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@carsten: Es ist ja nicht so, dass die &#8220;chaotisch&#8221;, einer reinen Demokratie nach im Netz handeln, schützenswert sein sollen. Nach Soboczynski bedürfen die Intellektuellen eines besonderen Schutzes vor eben diesen. Zumindest habe ich ihn so verstanden. Oder täusche ich mich etwa?</p>
<p>@modeste: Dass die Dummheit nicht durch die Erfindung des Internets zunimmt, steht, denke ich, außer Frage. Und auch ich halte den intellektuellen Analytiker nach wie vor für notwendig. Vielleicht stellte sich das für den Leser anders dar, aber ich bin ein starker Befürworter der Existenz von Intellektualität.<br />
Ich stelle es mir lediglich etwas schwierig vor, Soboczynskis (meiner Meinung nach falschen) Eindruck vom Hass der Neticizens auf den Intellektuellen zu widerlegen. Dazu neigt man hierzulande zu wenig zum anerkennenden Kommentieren von Artikeln (These).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Hinweis auf den nächsten Blogosphärenaufreger</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51799</link>
		<dc:creator>Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Hinweis auf den nächsten Blogosphärenaufreger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 17:37:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bin intellektuell, arbeite f&#252;r Essen und Unterkunft fast zusammen, zititert Madame Modeste und erg&#228;nzt durch die bestechende Logik: Dass die ZEIT den Text &#252;berhaupt abgedruckt hat, kann ich mir nur damit erkl&#228;ren, dass er aufgrund seiner ihm innewohnenden Provokanz f&#252;r reichlich Debatten-Z&#252;ndstoff sorgt [&#8230;] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bin intellektuell, arbeite f&uuml;r Essen und Unterkunft fast zusammen, zititert Madame Modeste und erg&auml;nzt durch die bestechende Logik: Dass die ZEIT den Text &uuml;berhaupt abgedruckt hat, kann ich mir nur damit erkl&auml;ren, dass er aufgrund seiner ihm innewohnenden Provokanz f&uuml;r reichlich Debatten-Z&uuml;ndstoff sorgt [&hellip;] [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Modeste</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51798</link>
		<dc:creator>Modeste</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 16:25:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe die Sorge um den öffentlichen Diskurs bis zu einem gewissen Grade, teile aber die Analyse nicht. Natürlich leidet die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Staat und Kultur, wenn niemand die Mühe und Zeit aufwendet, die dies erfordert. Indes halte ich nicht das Internet für den Quell des Unwillens, sich den Mühen zu unterziehen, die die ernsthafte Auseinandersetzung bedeutet. Der Unwille wird hier nur sichtbarer, als dies in der Vergangenheit der Fall war, in der der Zugang zur Öffentlichkeit stärker reglementiert war: Kann jeder mit einfachsten technischen Mitteln die Schlichtheit seiner Gedankenwelt zur Schau stellen, so versteht es sich fast von selbst, dass dies auch massenweise geschieht. Zum Problem wird dies aber erst, wenn durch dumme Äußerungen die Dummheit selbst zunehmen würde oder aber die gesellschaftliche Diskussion stärker prägen würde. Beides nehme ich nicht an. Die Dummheit existiert nach wie vor in ihren ganz eigenen Refugien, ohne dass sie die Diskussionen außerhalb dieser Reservate besonders beeinflussen würde. 

Die Frage, wer den öffentlichen Diskurs in den Medien finanziert, indem er Zeitungen kauft, hat hiermit - aber ich kann mich täuschen - nichts zu tun. Dass die Auflagen der qualitativ hochwertigen Presse sinken, liegt aus meiner Sicht nicht einmal am Netz, sondern an einer veränderten Lebens- und Arbeitswelt. Mein Vater (in einem sehr ähnlichen Beruf wie ich) hat jeden Morgen im Büro Zeitung gelesen, und hatte Zeit für Magazine am späten Nachmittag oder frühen Abend. Ich arbeite am Tag durchschnittlich circa drei Stunden länger. Zeit für eine Zeitung hätte ich nicht, höchstens für Informationshäppchen zwischen zwei Telefonaten oder unterwegs, und so geht es vielen Leuten in vielen Berufen. Die Leute werden weder dümmer noch uninteressierter, sie haben schlicht weniger Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Sorge um den öffentlichen Diskurs bis zu einem gewissen Grade, teile aber die Analyse nicht. Natürlich leidet die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Staat und Kultur, wenn niemand die Mühe und Zeit aufwendet, die dies erfordert. Indes halte ich nicht das Internet für den Quell des Unwillens, sich den Mühen zu unterziehen, die die ernsthafte Auseinandersetzung bedeutet. Der Unwille wird hier nur sichtbarer, als dies in der Vergangenheit der Fall war, in der der Zugang zur Öffentlichkeit stärker reglementiert war: Kann jeder mit einfachsten technischen Mitteln die Schlichtheit seiner Gedankenwelt zur Schau stellen, so versteht es sich fast von selbst, dass dies auch massenweise geschieht. Zum Problem wird dies aber erst, wenn durch dumme Äußerungen die Dummheit selbst zunehmen würde oder aber die gesellschaftliche Diskussion stärker prägen würde. Beides nehme ich nicht an. Die Dummheit existiert nach wie vor in ihren ganz eigenen Refugien, ohne dass sie die Diskussionen außerhalb dieser Reservate besonders beeinflussen würde. </p>
<p>Die Frage, wer den öffentlichen Diskurs in den Medien finanziert, indem er Zeitungen kauft, hat hiermit &#8211; aber ich kann mich täuschen &#8211; nichts zu tun. Dass die Auflagen der qualitativ hochwertigen Presse sinken, liegt aus meiner Sicht nicht einmal am Netz, sondern an einer veränderten Lebens- und Arbeitswelt. Mein Vater (in einem sehr ähnlichen Beruf wie ich) hat jeden Morgen im Büro Zeitung gelesen, und hatte Zeit für Magazine am späten Nachmittag oder frühen Abend. Ich arbeite am Tag durchschnittlich circa drei Stunden länger. Zeit für eine Zeitung hätte ich nicht, höchstens für Informationshäppchen zwischen zwei Telefonaten oder unterwegs, und so geht es vielen Leuten in vielen Berufen. Die Leute werden weder dümmer noch uninteressierter, sie haben schlicht weniger Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://killefit.net/blog/2009/05/24/bin-intellektuell-arbeite-fur-essen-und-unterkunft/comment-page-1/#comment-51796</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 11:42:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte auch daran gedacht, darüber was zu schreiben, habe mich aber bislang dagegen entschieden ;-). 
Dass Intellektuelle gesellschaftlich unter Wert geschlagen werden, finde ich korrekt, aber das ist keine Neuheit, die das Netz hervorgebracht hätte. Warum nun Artenschutz stattfinden soll, ist auch unklar. Soboczynski kämpft weitergehend für die Intellektuellen und vorgeblich auch für Aufklärung, unterstellt ebenso er selbst sei intellektuell und aufgeklärt. Das ist eine typische Journalistenkrankheit. Intellektualität und Aufgeklärtheit wird unterstellt, nicht unter Beweis gestellt. 

Soboczynski meint, die Netzaktivisten missverstünden Demokratie, in dem sie Wertinstanzen für Internettexte missachteten. &quot;Weder die Übertragung von Souveränität auf Vertreter [haben diese] im Blick noch robuste Institutionen, die Partizipation strukturieren und begrenzen.&quot; Was er da aber beschreibt ist repräsentative Demokratie. Er verwechselt also &quot;reine&quot; Demokratie mit &quot;repräsentativer&quot;, und unterstellt den Befürwortern reiner Demokratie rein utilitaristisch (&quot;Mehrheitsprinzip nach marktwirtschaftlichem Vorbild&quot;) zu sein. Das ist nicht intellektuell, das ist chaotisch. Warum sollen jetzt solche Chaoten besonders schützenswert sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte auch daran gedacht, darüber was zu schreiben, habe mich aber bislang dagegen entschieden ;-).<br />
Dass Intellektuelle gesellschaftlich unter Wert geschlagen werden, finde ich korrekt, aber das ist keine Neuheit, die das Netz hervorgebracht hätte. Warum nun Artenschutz stattfinden soll, ist auch unklar. Soboczynski kämpft weitergehend für die Intellektuellen und vorgeblich auch für Aufklärung, unterstellt ebenso er selbst sei intellektuell und aufgeklärt. Das ist eine typische Journalistenkrankheit. Intellektualität und Aufgeklärtheit wird unterstellt, nicht unter Beweis gestellt. </p>
<p>Soboczynski meint, die Netzaktivisten missverstünden Demokratie, in dem sie Wertinstanzen für Internettexte missachteten. &#8220;Weder die Übertragung von Souveränität auf Vertreter [haben diese] im Blick noch robuste Institutionen, die Partizipation strukturieren und begrenzen.&#8221; Was er da aber beschreibt ist repräsentative Demokratie. Er verwechselt also &#8220;reine&#8221; Demokratie mit &#8220;repräsentativer&#8221;, und unterstellt den Befürwortern reiner Demokratie rein utilitaristisch (&#8221;Mehrheitsprinzip nach marktwirtschaftlichem Vorbild&#8221;) zu sein. Das ist nicht intellektuell, das ist chaotisch. Warum sollen jetzt solche Chaoten besonders schützenswert sein?</p>
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