Damals™ hatten wir es als Schüler stets begrüßt, wenn das Licht ausging und uns ein Film gezeigt wurde. Dann knatterte der Filmprojektor (das ist ein Vorgänger des Beamers) und präsentierte uns in Bio einen Trickfilm über Mitose und Meiose. Kleine, hektische Bandwürmer und Staubpartikel lieferten sich auf der Leinwand einen Kampf mit den Zellkernen und der Lehrer bangte darum, dass die tausendfach abgespielte IWF-Kopie durchhielt. Uns war das egal, wir konnten uns entspannen, brauchten uns nicht aktiv einbringen und konnten stattdessen aktiv mit der Nachbarin flirten.
Was haben es die Leutz von heute da nicht ungleich besser: Hier ein Beispiel dafür, wie man jüngere deutsche Geschichte in astreiner 3D Egoshooter-Optik präsentieren kann. Eine Animation über die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland (Dauer 10:39):
Allerdings muss ich noch kurz bemerken, dass Themen wie Mitose und Meiose wahrscheinlich durch eine bessere Optik auch nicht viel spannender werden.
[via]
2 Kommentare
Ich verstehe nicht, warum solche sehenswerten Sachen nicht durchgehend englisch untertitelt werden…
Das nenn ich mal eine wirklich informative und gut gemachte Animation.
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