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Was nach der Bundestagswahl geschieht

Eine interessante Nachricht beschert uns die Financial Times Deutschland, und ich wundere mich, warum ich von ihr bislang nicht an noch anderen Stellen lese. Wahrscheinlich liegt es an deren Inhalt, den sich zwar jeder denken kann, der aber in seiner Direktheit so – meiner Erinnerung nach – noch nie vor einer Bundestagswahl gedruckt wurde:

Kahlschlag kommt nach der Wahl

Die deutsche Industrie will Stellen im großem Umfang streichen – sobald die Bundestagswahl vorüber ist. Dann läuft das Stillhalteabkommen mit Berlin aus.

Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern. [...]


Hier geht es zum Rest des Artikels
, in dem u.a. die Rede davon ist, dass insbesondere beim Maschinenbausektor und in der Automobilindustrie Stellenabbau droht. Die saisonbereinigte Erwerbslosenzahl soll bis Anfang 2011 auf zirka 4,5 Millionen ansteigen. Derzeit haben wir 3,5 Millionen Arbeitssuchende in Deutschland.

Dazu zitiere ich einmal daburna.de:

Nach der Wahl kommt also die Sintflut auf dem Arbeitsmarkt. [...] Aber nett, dass die Manager die Wahl abwarten. Ist ja auch in ihrem Sinne, schließlich werden noch in Arbeit stehende Menschen wahrscheinlich anders wählen, als wenn sie arbeitslos sind. Wahlbeeinflussung pur.

Ich sehe das – ehrlich gesagt – nicht anders. Leider liest die Masse der Wahlberechtigten (vermute ich) keine Blogs. Und eine Nachricht wie diese hier findet sich bestimmt nicht in den Massenmedien.

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. [...] nicht unbekannt. Dass auch Politikerporträts zu solchen Aktionen provozieren, hängt nach Meinung vieler mit der Inhaltsleere ihrer Aussagen zusammen. “Diese Plakate vermitteln nichts mehr. Was sollen zum Beispiel 37 hintereinander [...]

  2. [...] nach der Wahl kommt, weiß niemand so genau. Es ist jedoch relativ wahrscheinlich, dass die Unternehmen dann damit beginnen, ordentlich Personal abzubauen. Vor allem die [...]

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